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Ganz schön teuer: Das sind die Spiele mit den höchsten Entwicklungskosten

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Moderne AAA-Titel werden immer teurer: Oftmals sind an der Entwicklung eines Spiels mehrere hundert Mitarbeiter beschäftigt, die komplexe Welten mit fotorealistischer Grafik und ausgefeilten Gameplay-Mechaniken erschaffen. Denn wenn die Gaming-Hardware immer potenter wird, ist das nicht nur eine neue Chance für Entwickler, endlich „ihr“ Traumspiel in die Realität umzusetzen, sondern gleichzeitig auch eine Herausforderung. Denn natürlich wachsen auch die Anforderungen der Spieler. Und wer 100 Euro oder mehr für ein einziges Spiel auf den Tisch blättert, erwartet entsprechende Qualität.

Aber bei der Spieleentwicklung geht Geld natürlich auch für etwaige Lizenzen und Marketing drauf. Um euch vor Augen zu halten, wie teuer die Entwicklung eines einzigen Spiels tatsächlich sein kann, haben wir hier eine Liste der Games mit den höchsten Entwicklungskosten für euch zusammengestellt.

Halo 2 (2004)

Der futuristische Egoshooter „Halo: Combat Evolved“ erschien 2001 exklusiv für die Xbox und war ein voller Erfolg. Kein Wunder also, dass die Fortsetzung nur wenige Jahre auf sich warten ließ. Entwickler Bungie und Publisher Microsoft wollten für „Halo 2“ noch mal alle Aspekte des Vorgängers übertrumpfen und das hatte natürlich seinen Preis: Die Gesamtkosten für „Halo 2“ belaufen sich auf 120 Millionen US-Dollar. Allein 40 Millionen wurden für Marketing-Maßnahmen ausgegeben.

Destiny (2014)

„Halo“-Entwickler Bungie wollte mit „Destiny“ neue Wege beschreiten und eine große Online-Welt schaffen, die packende Multiplayer-Gefechte bietet und eine fesselnde Story erzählt. Zwar handelt es sich bei „Destiny“ immer noch um einen Shooter, jedoch gibt es auch RPG- und MMO-Elemente, die für einen einzigartigen Mix sorgen sollten. Publisher Activision hat im Jahr 2015 noch groß verkündet, dass die Entwicklung von „Destiny“ merh als 500 Millionen US-Dollar gekostet hätte, Entwickler Bungie dementierte diese Zahl später aber und betonte, dass der Shooter längst nicht so teuer war. Die genauen Entwicklungskosten sind zwar nicht bekannt, jedoch wird davon ausgegangen, dass sich die Gesamtkosten von „Destiny“ auf 140 Millionen US-Dollar belaufen haben.

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Star Wars: The Old Republic (2011)

Schon per Definition können „Star Wars“-Spiele nicht günstig sein, da die Lizenzkosten allein schon so hoch sind. Wenn dann aber auch noch ein komplexes Multiplayer-RPG wie „Star Wars: The Old Republic“ entstehen soll, ist es ganz und gar nicht verwunderlich, dass man tief in die Tasche greifen muss, um so ein Mammutprojekt zu stemmen. Zwar weiß man nicht, wie viel Geld Publisher EA für Marketing & Co. ausgegeben hat, die Entwicklungskosten allein haben aber schon 200 Millionen US-Dollar betragen.

Call Of Duty: Modern Warfare 2 (2009)

„Call Of Duty: Modern Warfare“ aus dem Jahr 2007 gilt bis heute als einer der besten, wenn nicht sogar der beste „Call Of Duty“-Teil überhaupt. Der Nachfolger sollte dem natürlich in nichts nachstehen und so wurde massig Geld in die Entwicklung gepumpt, damit „Modern Warfare 2“ ein voller Erfolg wird. Und der Plan ging auf: Spieler und Kritiker liebten den Titel und innerhalb der ersten 24 Stunden hat sich „Call Of Duty: Modern Warfare 2“ in den USA und Großbritannien knapp 5 Millionen Mal verkauft.

Weltweit soll der Titel inzwischen über 22 Millionen Mal über die Ladentheke gegangen sein. Vor diesem Hintergrund ist es dann auch nicht schlimm, dass das Spiel in der Entwicklung 250 Millionen US-Dollar verschlungen hat. Interessantes Detail noch zum Schluss: Die reinen Entwicklunskosten belaufen sich auf „nur“ 50 Millionen US-Dollar. Der Rest ging für Marketingausgaben drauf.

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Grand Theft Auto V

Eine offene Spielwelt, in der fast alles möglich ist und die mehrere hundert Stunden Spielspaß bietet. Das ist „Grand Theft Auto V“ von Rockstar Games. Der fünfte Teil der Reihe erschien ursprünglich für Xbox 360 und PS3, später folgten aber auch noch Versionen für PS4, Xbox One und den PC. Neben einer Singleplayer-Kampagne gibt es auch noch einen sehr erfolgreichen Online-Modus.

Und überhaupt hat „Grand Theft Auto V“ unzählige Rekorde gebrochen und aufgestellt. 24 Stunden nach Veröffentlichung hat der Titel weltweit schon Einnahmen von über 800 Millionen US-Dollar generiert und Stand Mai 2019 wurde „GTA 5“ mehr als 110 Millionen Mal verkauft. Doch nicht nur das ist eine beachtliche Summe, auch die Entwicklungskosten sprechen für sich: 265 Millionen US-Dollar hat „Grand Theft Auto V“ gekostet.

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