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Ghost: Tobias Forge mag keine Metal-Produzenten

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Manche Metaller unken gerne über Ghost, dass die Schweden zwar ein unheimlich böses Image haben, aber klingen wie eine Pop-Rock-Band. Dieser Schmäh birgt sicher eine gewisse Wahrheit. Zu all dem passt, dass Tobias Forge jüngst zugegeben hat, dass er lieber nicht mit Metal-Produzenten zusammenarbeitet. Weiterhin prangerte er eine bestimmte Engstirnigkeit in der Szene an. So sagte er im Interview mit „Global News“:

„Ich bin mir sicher, die Leute in der Heavy Metal-Sphäre könnten es ebenfalls bemerkt haben. Und es gibt einen Grund dafür: Metal-Produzenten arbeiten sehr zielorientiert. Sie erledigen einen fantastischen Job und wissen genau, wo sie hin wollen. Sie sind Experten darin, genau das zu tun. Und ich habe nichts dagegen, aber es ist nicht das, was ich versuche zu tun. Also muss ich mir komplett bewusst und total wach dabei sein, den richtigen Produzenten für Ghost in diesem Moment zu finden.“

Metallische Scheuklappen

Des Weiteren holte Forge ein bisschen weiter aus und meinte, MELIORA-Produzent Klas Åhlund hätte perfekt zur Band gepasst. Und das, obwohl er in der Vergangenheit für Pop-Sternchen wie Robyn, Ellie Goulding und Katy Perry gearbeitet hat. Mit ihm könne man beim Besprechen des anvisierten Sounds sämtliche Referenzen von Euro Disco bis Slayer anführen. „Wenn du dagegen beim typischen Metal-Produzenten landest, sagt dieser womöglich: ‚Slayer, natürlich. Aber alles andere, das du erwähnt hast, ist nur ‚gewöhnliche Musik‘.'“

Anschließend fährt der Ghost-Boss fort: „Ich sage nicht, dass jeder Metal-Produzent so ist. Ich finde nur, dass Metal heutzutage – im Gegensatz zu 1975 – so ein klar umrissenes Genre ist. Leute in unserem Alter und jünger haben ihr ganzes Leben im Wissen gelebt, was genau Heavy Metal ist. Aber Leute, die schon da waren, als BACK IN BLACK gemacht wurde, wussten nicht wirklich, was das ist. Es gibt jetzt so viele Regeln. Es ist zu verfeinert. Die ganze Kultur versprüht ein wenig etwas von einem puritanischen Konservatismus. Um neue Alben zu machen musst du manchmal versuchen, nicht zu viel über all diese Regeln nachzudenken.“

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Tobias Forge hat 50 Ideen für nächstes Ghost-Album

Aktuell touren Ghost weiterhin durch die musikalische Weltgeschichte. Das jüngste Werk PREQUELLE erschien zwar erst im Juni 2018, doch Bandboss Tobias Forge hat sich in seinem Kopf bereits konkrete Pläne zurechtgelegt, wie er das Nachfolgealbum angehen will. Bis dato will der Schwede sogar um die 50 Song-Ideen angesammelt haben, die es im kommenden Jahr im Studio zu verfeinern und miteinander zu kombinieren gilt. So gab der 38-Jährige in einem Interview mit "Ultimate Guitar" folgendes zu Protokoll: "Ich muss den echten Prozess erst noch lostreten. Und der echte Prozess ist: Im Januar gehe ich ins Studio, von Montag bis Freitag, jede Woche,…
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