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Ghost: Die am häufigsten angeschauten Videos

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Ghost waren von Beginn an eine Band, bei der die Optik enorm wichtig war. Insofern lag schon immer eine große Bedeutung auf den Videos der Okkult-Metaller um Tobias Forge. Mit zunehmendem Erfolg wurden auch die Musikfilmchen immer unterhaltsamer – besonders die Clips zu den Songs vom dritten Album MELIORA und vom vierten Werk PREQUELLE haben es in sich. Zum Teil sind hier wirklich richtiggehende Videokunstwerke entstanden. Anlass genug, um einen Blick auf die am häufigsten angeklickten Musikvideos der Schweden zu werfen.

7. He Is (9,9 Millionen Views)

Diese balladeske Ode an einen dunklen Heilsbringer (vermutlich Luzifer) ist wie geschaffen für ein augenzwinkerndes Kitsch-Video. Regisseur Zev Deans, der insgesamt bislang vier Clips für Ghost gedreht hat, sah das ganz genauso und hat die Vorlage direkt verwandelt. Im Clip posiert Tobias Forge zunächst mit einer weißen Rose und herzt dann Kinder.

Zur zweiten Strophe rennen ein paar Mädels durch die Sonne und in eine rammelvolle Kirche, in der die Gemeinde dem Band-Leader huldigt und sogar geschlossen die Anbetungszeilen des Refrains singen. Doch damit nicht genug – jetzt geht es erst richtig los! Abendmahl, Hostien-Vergabe und Erweckungserlebnisse, wie man sie von freikirchlichen Gottesdiensten in den USA kennt. Am Schluss gönnen sich die jungen Damen noch eine Taufe im See. Aber das bietet sich ja auch an – wenn schon mal so einen satanischen Prediger vor Ort hat.


zum Beitrag auf YouTube


6. Secular Haze (14,1 Millionen Views)

Ein Performance-Video im Stil und Look der Musik-Clips aus den Sechziger Jahren. Die Nameless Ghouls stehen auf Podesten und beginnen mit ihrem unheilvollen Sound. Alsdann betritt Papa Emeritus II durch Nebelschwaden das Rampenlicht und bestimmt das – äh, nun ja – Geschehen. Wobei nicht wirklich viel geschieht beziehungsweise angereicht wird außer formvollendet vorgetragenen Gesten und Anblicken der Totenkopf-Maske, der Mitra und der Robe. Aber schön, dass auch ein Stück von INFESTISSUMAM vertreten ist.


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Saitenhieb: Was will eigentlich dieses ganze komische Publikum hier?

[Dieser Artikel ist ein Fundstück aus unserem Archiv aus dem September 2010] Liebe Rocker, der Festival-Sommer nähert sich mit großen Schritten. Was in der hart rockenden Gemeinschaft in zunehmendem Maße eine Frage aufwirft: "Was will eigentlich dieses ganze komische Publikum hier?" Ein nicht ungewöhnliches Szenario sieht so aus: Man steht nach Stunden brütender Hitze endlich an der optimalen Position zwischen Getränkeversorgung, Bühne und Abort, das Intro der Band, die alle Strapazen wert ist, erklingt, und dann... nimmt der Typ im schlechten Bootleg-Shirt vor uns seine (in der Regel) weibliche Begleitung auf die Schultern. Meistens, weil sie den Sänger so niedlich…
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