Marilyn Manson soll Evan Rachel Wood bei Videodreh vergewaltigt haben

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[Update vom 16.03.2022:] Dass Marilyn Manson mit einer Verleumdungsklage unter anderem gegen Evan Rachel Wood zurückschießt, hat die Schauspielerin eigenen Angaben zufolge nicht überrascht. Damit sei zu rechnen gewesen, gab die 34-Jährige in einem Interview in der TV-Sendung „The View“ zu Protokoll (Video siehe unten). „Ich kann nicht über irgendwelche der bestimmten Anschuldigungen seiner Klage sprechen“, räumte Wood ein, „aber ich habe keine Angst. Ich bin traurig, weil es so nun mal läuft. Da muss ziemlich jeder Überlebende, der versucht, jemanden in einer Machtposition bloßzustellen, durch. Das ist Teil der Vergeltung, die Überlebende zum Schweigen bringt.

Deswegen wollen Menschen sich nicht melden. Daher war das zu erwarten. Ich bin jedoch sehr zuversichtlich, dass ich die Wahrheit auf meiner Seite habe und sie ans Tageslicht kommt. Diese Klage ist eindeutig zeitlich auf die Dokumentation [‘Phoenix Rising’, siehe weiter unten — Anm.d.A.] abgestimmt. Noch einmal: Ich tue das nicht, um meinen Namen reinzuwaschen. Ich tue das, um Menschen zu beschützen. Ich tue das, um die Alarmglocken zu läuten, weil eine gefährliche Person da draußen ist und ich niemanden in seiner Nähe haben will. Die Leute können denken, was immer sie über mich denken wollen. Ich muss den rechtlichen Prozess seinen Lauf nehmen lassen. Ich stehe fest wie ein Fels.“


[Update vom 03.03.2022:] Schauspielerin Evan Rachel Wood gab kürzlich die baldige Veröffentlichung ihres Dokumentarfilms ‘Phoenix Rising’ bekannt, der die erschütternden Geschichten jener Frauen zum Thema macht, die der missbräuchlichen Gewalt Marilyn Mansons augenscheinlich zum Opfer gefallen sind. Seit geraumer Zeit weisen Manson und Anwalt Howard King die Anschuldigungen zurück, sprechen sogar von „böswilligen Unwahrheiten“ und einer „Verschwörung“ gegen den Musiker.

Rückschlag: Marilyn Manson reicht Klage gegen Evan Rachel Wood ein

In seiner Klage beschuldigt Manson seine Ex-Verlobte der vorsätzlichen Zufügung emotionalen Leids, der Verleumdung, des Betrugs und der Nachstellung im Internet. In den Dokumenten, die am Mittwochmorgen des 02. März 2022 beim Los Angeles Superior Court eingereicht wurden, heißt es: „Diese Klage beruht auf unrechtmäßigen und illegalen Handlungen, die im Rahmen einer Verschwörung der Beklagten Evan Rachel Wood und ihrer On-Off-Partnerin, der Beklagten Ashley Gore alias Illma Gore, begangen wurden, um den Kläger Brian Warner, alias Marilyn Manson, öffentlich als Vergewaltiger darzustellen ­– eine böswillige Unwahrheit, die Warners erfolgreiche Musik-, Fernseh- und Filmkarriere zum Erliegen gebracht hat.“

Des Weiteren gibt Manson nun an, Wood hätte sich als Agentin des Federal Bureau Of Investigation ausgegeben und im Rahmen dessen ein Dokument gefälscht, in dem behauptet wird, Mansons Opfer und deren Familien würden sich derzeit in Gefahr befinden. „Sie stellten potenziellen Anklägern Checklisten und Skripte zur Verfügung, in denen die spezifischen angeblichen Missbrauchshandlungen aufgelistet waren, die sie gegen Warner geltend machen sollten.“ Laut Manson und Anwalt handelt es sich also um eine durch und durch geplante Aktion, durch die der Musiker scheinbar grundlos zu Fall kommen sollte.

In den Dokumenten wird außerdem behauptet, dass Wood „wissentlich falsche Aussagen gegenüber potenziellen Anklägern gemacht hat, einschließlich der verleumderischen Behauptung, Warner habe den sexuellen Übergriff auf eine Minderjährige gefilmt.“


[News vom 25. Januar 2022:] Schauspielerin Evan Rachel Wood erhebt weitere Missbrauchsvorwürfe gegen Marilyn Manson. Beim Videodreh zu ‘Heart-Shaped Glasses’ soll der Musiker seine damalige Partnerin zum tatsächlichen Sex gezwungen haben, obwohl für die Szene vorab bloß eine Simulation des Sexualakts abgesprochen war. „Sobald die Kameras liefen, fing er an, mich wirklich zu penetrieren“, erzählt die 34-jährige Amerikanerin in der kürzlich erschienenen Dokumentation ‘Phoenix Rising’, die ihre Bemühungen spiegelt, die Verjährungsfrist für Sexualdelikte zu verlängern, um Frauen mehr Zeit einzuräumen, nach einem Übergriff Gerechtigkeit zu suchen. „Ich hatte dem nie zugestimmt“.

‘Heart-Shaped Glasses’

Zum Zeitpunkt des Videodrehs (2007) waren Manson und die knapp 20 Jahre jüngere Evan Rachel Wood bereits ein Paar. Wie inzwischen jedoch aus diversen Berichten hervorgeht, soll Amerikas „Antichrist Superstar“ insbesondere während seiner Beziehungen übergriffig gehandelt haben. Damals allerdings trog der Schein. Manson berichtete vielfach von seiner Liebe zu Wood und darüber, dass er ihr aufgrund dessen einige Songs auf dem Album EAT ME, DRINK ME widmete – darunter ‘Heart-Shaped Glasses’. Nachdem Marilyn Manson Wood mit einer herzförmigen Sonnenbrille gesehen hatte, inspirierte ihn ihr Anblick zum Schreiben des Songs, in welchem er sie anfleht, nicht sein „Herz zu brechen“.

Vergewaltigung vor der Kamera

Offenbar schien nicht bloß Wood, sondern das gesamte Produktions-Team unter der gewaltsamen Situation gelitten zu haben. „Ich wusste nicht, wie ich für mich selbst eintreten oder ‚nein‘ sagen sollte, weil ich darauf konditioniert und trainiert worden war, nie zu widersprechen und mich einfach durchzukämpfen“, berichtet die Schauspielerin. „Ich merkte, dass sich die Crew sehr unwohl fühlte und niemand wusste, was er tun sollte.“

Aussagen, die stark an das Erlebte von Esmé Bianco und den zahlreichen anderen Opfern Mansons erinnern. Aufgrund seiner angsteinflößenden Art und seiner innehabenden Machtposition, die er manipulativ ausgenutzt haben soll, soll es Außenstehenden und/oder Beobachtenden oft schwergefallen sein, gegen den Musiker zu halten.

Laut der Dokumentation wurde Evan Rachel Wood „unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zu einem kommerziellen Sexualakt gezwungen“ worden sein. „Ich wurde quasi vor der Kamera vergewaltigt“, so Wood. Marilyn Manson hingegen bestreitet den Vorfall (mal wieder).

Marilyn Manson und Anwalt bestreiten den Vorfall

„Von allen falschen Behauptungen, die Evan Rachel Wood über Brian Warner aufgestellt hat, ist ihre fantasievolle Nacherzählung über die Entstehung des Musikvideos zu ‘Heart-Shaped Glasses’ vor 15 Jahren die dreisteste und am leichtesten zu widerlegen, da es mehrere Zeugen gab“, schrieb Mansons Anwalt Howard King in einer Erklärung gegenüber AFP.

In der Dokumentation erwähnt Woods Mutter jedoch, dass ihr von einem Mitglied des Film-Teams berichtet wurde, Manson hätte Wood Absinth „und was auch immer“ verabreicht, sodass die damals 19-Jährige nicht mehr in der Lage gewesen sein soll, ihre Zustimmung oder Ablehnung zu bekunden.

King hält jedoch dagegen und berichtet, Wood sei alle drei Tage, über die sich der Videodreh erstreckte, „voll bei Sinnen“ gewesen. Außerdem berichtet er: „Die simulierte Sexszene wurde mehrere Stunden lang gedreht, mit mehreren Einstellungen aus verschiedenen Winkeln und mehreren langen Pausen zwischen den Kameraeinstellungen.“ Nach Angaben des Anwalts hatte sein Mandant „am Set keinen Sex mit Evan, und sie weiß, dass das die Wahrheit ist“.

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