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Metallica wärmen sich mit Judas Priest-Song auf

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Die Steigerung von professionell geht so: professionell, professioneller, Metallica. Lernt man schon in der Grundschule. Die „Four Horsemen“ wissen: Vorbereitung ist alles. Daher spielen sich James Hetfield, Lars Ulrich, Kirk Hammett und Rob Trujillo vor jeder Show zünftig warm. Und zwar im sogenannten „Tuning Room“. Nun ist ein Video (siehe unten) aufgetaucht, dass Metallica dabei zeigt, wie sie spontan den Judas Priest-Klassiker ‘Delivering The Goods’ covern. Der Knaller: Lars Ulrich singt!

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Der rund zehn Minuten lange Clip vom 18. Oktober 2018 in Pittsburg zeigt Metallica zunächst, wie sie den KILL ’EM ALL-Track ‘Whiplash’ proben. Weiter geht es mit ‘Hardwired’ – dann ist endlich Priest an der Reihe.

Zuvor wünscht sich Lars Ulrich, dass jeder etwas inspirierendes sagt, um die Band in die richtige Stimmung für den bevorstehenden Auftritt zu bringen. „Social D is in the house“, entfährt es dem ex-Social Distortion-Bassisten Trujillo. Sein ehemaliger Frontmann Mike Ness schaut sich die Show in Pitttsburg an. Hetfield fällt nichts ein außer: „Ich fühle mich scheiße.“

Hat hier jemand „Effi Briescht“ gerufen?

Dann kommt der Moment von Hammett, der „Hell Bent For Leather!“ kreischt. Diese Vorlage nimmt Ulrich sogleich auf: „Sagtest du ‘Hell Bent For Leather’? OK, jetzt bin ich verdammt noch mal inspiriert! Lasst uns ‘Delivering The Goods’ spielen. Vielleicht hebt das die Stimmung.“

Beim Priest-Klassiker übernimmt dann Lars Ulrich das Mikro, wobei man unken könnte: Schlagzeug spielen kann er nicht; war ja klar, dass er auch nicht singen kann. Immerhin verfügt er über ein astreines Reibeisen. Anzuhören und -zusehen ab Minute 7:40. Als Kirk Hammett das Solo vergeigt, findet der spontane Spaß ein jähes Ende.

Hierzulande sind Metallica im Sommer wieder zu sehen. Auf dem Tourplan stehen Köln (13. Juni, Rheinenergiestadion), Berlin (6. Juli, Olympiastadion), München (23. August, Olympiastadion) sowie Mannheim (25. August, Maimarktgelände). Als Vorbands haben die Thash-Veteranen die Schweden von Ghost und die Norweger von Bokassa mit dabei.

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Judas Priest: Ian Hill über Andy Sneaps Zukunft

Laut Ian Hill liegt es allein an Andy Sneap, ob er nach dem Ende der Tour zu FIREPOWER weiter Gitarre für Judas Priest spielt. Dies sagte der Bassist jüngst im "Talking Metal"-Podcast, den ihr euch unten anhören könnt. Sneap war für Glenn Tipton eingesprungen, nachdem dieser wegen seiner Demenz-Erkrankung kürzer treten musste. "Darüber müssen wir wirklich reden", erläutert der bei Judas Priest für die tiefen Töne zuständige Hill die Situation. "Heute ist Andy in erster Linie ein Produzent. Ob er das wieder aufgreifen und in Vollzeit machen will oder nicht, wird eine einvernehmliche Entscheidung sein, wenn die Zeit kommt. Andy…
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