Rammstein: Jacob Hellner über HERZELEID

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Er war maßgeblich am unverwechselbaren Sound des größten deutschen Metal-Exports beteiligt: 22 Jahre lang begleitete Jacob Hellner die Band Rammstein als Produzent, unter anderem auch beim legendären Debüt HERZELEID.

METAL HAMMER: Jacob, legst du HERZELEID heute noch oft zu Hause auf?

Jacob Hellner: Normalerweise höre ich meine eigenen Produktionen nur sehr selten privat an. Doch anlässlich der HERZE­LEID (XXV ANNIVERSARY EDITION – REMASTERED)-Veröffentlichungen musste ich mich natürlich noch mal mit den Original-Tracks befassen. Ich muss sagen: Es war eine sehr zufriedenstellende Erfahrung. 2017 erschien bereits eine remasterte Vinylausgabe. Die hatten wir mit dem Original von 1995 verglichen und klanglich noch mal etwas rausgeholt.

Eines muss man an dieser Stelle allerdings festhalten: An der ersten Version ist nichts falsch! Man sollte nicht krampfhaft versuchen, etwas zu reparieren, das gar nicht kaputt ist. Aber heute gibt es mehr Möglichkeiten, den Liedern klanglich mehr Raum und Drama zu verleihen. Das haben wir zu erreichen versucht. Was ich an Rammstein immer mochte, war diese Eindringlichkeit. Sie glauben an sich und sind stolz auf ihre Musik. Das hört man HERZELEID auch 2020 noch an.

Kein Anführer

MH: Die Band hatte 1995 Mühe, den richtigen Produzenten für ihr Debüt zu finden. Wusstest du, dass sie Greg Hunter (unter anderem Paul McCartney, Killing Joke – Anm.d.A.) ausprobiert hatten, bevor sie dich kontaktierten?

JH: Ja, mir war klar, dass sie in Kontakt mit einem oder sogar mehreren Produzenten standen. Mit Hunter hat es wohl im Proberaum in Berlin aus verschiedenen Gründen nicht geklappt. Studioaufnahmen sind generell ein kniffliges Unterfangen, und mit einer Band wie Rammstein noch mal mehr. Normalerweise gibt es einen oder zwei Anführer, welche das Ganze leiten und mit dem Produzenten die Dinge besprechen.

Solche Führungsfiguren existieren bei Rammstein nicht, das ist eine basisdemokratische Band, in der jede Stimme dasselbe Gewicht hat. Wenn nur fünf von sechs Musikern anwesend sind, werden keine richtungweisenden Entscheidungen getroffen. Sie reden extrem viel miteinander. Diesbezüglich musste ich durch eine harte Schule gehen! (lacht)

MH: Bevor du den Job angenommen hast, besuchtest du Ende 1994 ein Konzert von Rammstein in Hamburg. Was war dein Eindruck?

JH: Sie sendeten mir ihre Demos zu. Davon fand ich einiges gut, einiges nicht. Aber zumindest erzeugten diese Rohfassungen so viel Neugier in mir, dass ich die Einladung zu diesem Gig gerne angenommen hatte. An jenem Abend wurde mir klar, worum es Rammstein ging. Mir wurden die Augen geöffnet, und ich sah das ganze Bild. Als Produzent möchte man mit Bands zusammenarbeiten, die einen starken künstlerischen Ansatz vertreten.

Das war bei diesen Jungs definitiv der Fall. Auf der anderen Seite waren Rammstein 1995 logischerweise auch ziemlich ahnungslos, wenn es um Studioaufnahmen ging. Ich war damals auch nicht viel weiter, besaß aber zumindest eine gewisse Erfahrung.

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