Toggle menu

Metal Hammer

Search

Absolva SIDE BY SIDE

Heavy Metal, Code 7/Rocksector (12 Songs / VÖ: 17.4.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Wenn man vor dem inneren Auge drei Musiker der Blaze Bayley-Band mit dem Iced Earth-Bassisten Luke Appleton kreuzt, weiß man ungefähr, worauf man sich bei SIDE BY SIDE musikalisch gefasst machen muss. Auch das fünfte Absolva-Album präsentiert einen ausgewogenen Mix aus der NWOBHM-Bewegung, melodischem Metal und absolut klassischen Einflüssen. Wer sich vor allem Alben aus den Achtziger Jahren reinzieht, dabei aber nicht auf eine moderne Produktion verzichten möchte, sollte definitiv einen Hörtest wagen. Die Riffs besitzen (leider im Gegensatz zu dem frevelhaft vernachlässigten Schlagzeug) ordentlich Wumms und verleihen dem Material eine kraftvolle Note. Doch der eigentliche Star dieser Scheibe steht am Mikro: Was Appleton (hier für Lead-Gitarre und Gesang verantwortlich) abliefert, verdient fetten Applaus. Die epischen Momente sitzen ebenso wie die gefühl­volleren Passagen und aggressiven Ausbrüche. Selbst progressive Elemente wie im Titel-Song meistert Appleton in beeindruckender Manier. SIDE BY SIDE ist ein Album, das klassisch angelegt und intelligent inszeniert ist und mit jedem Durchlauf wächst. Die anfängliche Skepsis bezüglich der fehlenden Über-Hits weicht im Lauf der Stunden und Tage der Überzeugung, einem kompositorisch überaus gelungenen Album zu lauschen. Hoher Mehrwert.

***

Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper

***

teilen
mailen
teilen
Metal in Italien: Ein Land in fünf Akten

Das komplette Special über Metal in Italien findet ihr in der METAL HAMMER-Maiausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Aller Anfang ist schleppend Ähnlich wie Black Sabbath in Großbritannien die Blaupause für die dortige Metal-Szene lieferten, taten es Jacula in Italien. Unter der Ägide von Frontmann ­Antonio Bartoccetti verschmolz die Band Kirchenorgeln mit schwermütigen Riffs und beschwor eine sakrale Ästhetik; schwarzmagische Rituale und liturgische Harmonien griffen ineinander und formten progressive Klang­ungetüme. Mit TARDO PEDE IN MAGIAM VERSE (1972) und möglicherweise auch IN CAUDA SEMPER STAT VENENUM (2001)…
Weiterlesen
Zur Startseite