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Adagio ARCHANGELS IN BLACK Review

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Fast fünf Jahre haben die Franzosen Adagio nichts mehr von sich hören lassen, nach dem Album DOMINATE sind sie quasi in der Versenkung verschwunden und haben auch nebenbei gleich den Sänger gewechselt. Nun melden sie sich mit ARCHANGELS IN BLACK zurück.

Vom Cover her ist eigentlich eher die dunkle Musikecke zu erwarten, doch Adagio sind fast mehr Progressiv/ Powermetal. Ganz sicher sind sie sich aber nicht. Die soliden Solokünste an den Gitarren und der herausragende Gesang können mit einem Großteil der Powermetal-Szene mithalten. Außerdem haben Adagio einige Arrangements geschaffen, die erheblich Lust auf mehr machen. Leider schaffen sie es aber auch gekonnt, durch zu viele unnötige Einspielungen die Songs komplett zu zerhacken. So startet `VamphyriŽ völlig unpassend mit einem Metalcore Anfang und bringt vor dem ganz brauchbaren Pianosolo noch ein Keyboardsolo, das sich wie ein C64 auf LSD anhört. Bei ŽTwilight DawnŽ weiß man wiederum erstmal nicht, ob man lieber Death Metal spielt, Dimmu Borgir imitiert oder doch lieber den Song auf dem zugedröhnten C64 ausufern lässt.

Dieses Hin und Her macht ARCHANGELS IN BLACK zu schwer verdaulicher Kost. Das technische Können ist auf jeden Fall vorhanden, man möge sich bloß einmal auf eine Richtung einigen und das spielen, was man wirklich kann.

Birger Treimer


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