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All Shall Perish AWAKEN THE DREAMERS Review

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Auch mit ihrem dritten Teufelswerk ziehen All Shall Perish aus dem schönen Oakland, Kalifornien, aus, alles zu vernichten, was da so kreucht und fleucht. Mit Erfolg: Sind die 36 Minuten Ohrkanal-Vergewaltigung vorüber, bleiben nur verstümmelte Haarzellen zurück.

Was man wohl einwerfen muss, um sich so einen irrsinnigen Ritt durch alle erdenklichen Spielweisen der Knüppelmusik aus den Hirnwindungen zu pressen? Egal – wenn dabei so etwas herauskommt, dann gerne!

Mit Gedärmbeben auslösenden Donner-Grooves à la Cattle Decapitation, verspielt sirrenden Heavy-Metal-Riffs, ein bisschen Black-Metal-Gehauche und -Gekreische sowie jeder Menge Growl-Kreisch-Wechsel-„Gesänge“ wecken All Shall Perish auch den letzten Träumer aus der durch zu viel Todes-Einheitsbrei verursachter Lethargie. Doch auch vor Instrumentalstücken oder der schaurig-morbide Ballade ‘Memories Of A Glass Sanctuary’ schrecken die harten Hunde nicht zurück. Aufkommende Melancholie wird natürlich sogleich mit dem Todes-Schinder ‘Stabbing To Purge Dissimulation’ exekutiert.

Nach dem Hören dieses Bollerbrockens muss man erst mal auf Kur gehen. Ein unglaublich zersetzendes, knüppelhartes und dabei stets filigranes Death-Grind-Core-Manifest, das in jedem gut sortierten CD-Schrein stehen sollte.

Benjamin Foitzik


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