And Hell Followed With PROPRIOCEPTION Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

“And Hell Followed With are proud to be called a Deathcore band.” Mit diesem Zitat positioniert sich die Truppe aus Michigan deutlich – und die 13 Songs auf ihrem neuen Album PROPRIOCEPTION liefern genau das Angekündigte. Leider gibt es dabei keine wirklichen Höhepunkte. Ganz im Gegenteil: das Songwriting ist durchschnittlich und kein Song, kein Riff bleibt im Ohr.

Vom belanglosen Intro bis zum letzten Ton schaffen es And Hell Followed With nicht, in irgendeiner Form Atmosphäre aufzubauen oder Emotionen zu wecken. Dazu bestehen die Songs zu einem zu großen Teil aus Mid– und Downtempo Moshparts, die man so oder so ähnlich schon zu oft und auch schon besser gehört hat. Auch die immer wieder eingestreuten Blastbeats können über mittelmäßige Gitarren–Riffs nicht hinwegtäuschen. Der Song-Ablauf ist fast immer gleich, was fehlt sind Abwechslung und Spielwitz.

Dabei möchten die fünf Jungs von And Hell Followed With eigentlich gern mehr sein, als eine Band, die auf den Deathcore-Trendzug aufspringt – und erreichen doch genau das Gegenteil. Selbst für Freunde dieses Stils bietet PROPRIOCEPTION zu wenig.

Adrian Keilbart


ÄHNLICHE KRITIKEN

Aversions Crown :: XENOCIDE

Thy Art Is Murder :: Holy War

Carnifex :: Until I Feel Nothing


ÄHNLICHE ARTIKEL

Die besten Death-/Deathcore-/Melodic Death- und Grind-Alben 2021

Den kompletten ultimativen Jahresrockblick gibt es brandheiß und druckfrisch in der aktuellen METAL HAMMER-Januarausgabe!

Stadt in Michigan benennt Straße nach Alice Cooper

Hard Rock-Veteran Alice Cooper kriegt seine eigene Straße. Oder, genauer ausgedrückt: Detroit bekommt seine eigene Alice Cooper-Straße.

Scott Gorham verlässt Black Star Riders für Thin Lizzy

Scott Gorham steigt ab sofort bei den Black Star Riders aus und konzentriert sich von nun an auf seine andere Band Thin Lizzy.

teilen
twittern
mailen
teilen
Slayer: Die erfolgreichsten Songs der Thrash-Legenden

Mit ihren Alben schafften es Slayer immer wieder auf gute Positionen in den Charts. Ihr finales Album REPENTLESS erreichte in Deutschland sogar den ersten Platz der Albumcharts, in den USA konnte der Longplayer immerhin auf den vierten Platte der Billboard-Charts klimmen. Dass Tom Araya, Kerry King und Co. mit ihren Single-Auskopplungen nie in die oberen Ränge der Singlecharts kamen, überrascht hingegen nicht wirklich. Schließlich sind Slayer definitiv nicht die typische Single-Band, außerdem funktionieren die Single-Charts nach etwas anderen Gesetzen als die Albumcharts. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die erfolgreichsten Songs von Slayer – dabei inkludieren wir auch Songs, die aus…
Weiterlesen
Zur Startseite