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Autopsy The Headless Ritual

Death Metal, Peaceville/Edel 10 Songs / VÖ: 28.6.

5.0/ 7
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Ziemlich genau zwei Jahre nach dem zu Recht abgefeierten Comeback-Album MACABRE ETERNAL zeigen Autopsy jetzt, dass auch ihre kultige Seite, wenn ich das mal etwas hilflos formulieren darf, die lange Pause schadlos überstanden hat. Tatsache ist, dass nicht nur Freunde kranken US-Death Metals, sondern auch die gesamte Death-Doom-Community und mindestens die halbe Sludge-Horde vor dem Altar der Altmeister beten, seit diese zwischen die zuckenden Gore-Happen erstmals diese unnachahmlich leckeren Horror-Doom-Brocken warfen.

Früher, also zwischen 1989 und 1991, geschah das noch sehr erratisch. Heute, im gesetzteren Alter, nehmen sich Chris Reifert und seine Mannen Zeit für „richtige“ Songs (und im Fall des großartigen ‘She Is A Funeral’ eine halbe Oper). Dazu haben sie sich eine ziemlich amtliche Produktion gegönnt. Der Rest? Ganz alte Schule von Männern, die das dürfen. Hier ist kein Riff verbaut, was nach 1995 innovativ gewesen wäre. Aber ganz ehrlich: Das macht überhaupt nichts. Denn keine Band bis heute hört sich an wie Autopsy, vor allem in dieser doomig-schepprigen Gänsehaut-Inkarnation. ‘When Hammer Meets Bone’, wenn der Hammer den Knochen trifft, um noch einen Song-Titel zu zitieren, klingt das eben nicht wie ein akkurat genoisegatetes Breakdown vom Deathcore-Kindergeburtstag. Geiler alter Scheiß!

Heiß oder Scheiß? Autopsy spalten mit THE HEADLESS RITUAL die METAL HAMMER-Redaktion und werden zum Streitfall unserer Juli-Ausgabe.


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