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Cancer Bats HAIL DESTROYER Review

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Die Welt ist nicht mehr heil in Toronto, Kanada, denn der urbane Beton-Moloch hat auch diese Metropole vereinnahmt. Das zumindest suggeriert HAIL DESTROYER von der ersten Note des Album-eröffnenden Titel-Songs an. Knackigster Hardcore, der sich nicht mit dem Tritt in den Arsch zufrieden gibt, sondern die Nüsse des dummerweise im Weg Stehenden gleich mit platt macht.

Was mit den Up-Tempo-Riffs noch nicht ruiniert wird, erhält den hinterhältigen Schweinerock-Uppercut. Im Gegensatz zum Hardcore, der momentan so aus den USA rüberschwappt, setzen Cancer Bats glücklicherweise aber nicht auf das schiere Muskelspiel, sondern auf die fiese Schule der Straße. Schwer pumpende Mörder-Riffs sollte also niemand erwarten, sondern die direkte Ursprünglichkeit des abgefuckten Hardcore und Punk, der mal die Stimme einer ganzen Generation war.

Versehen mit einer kompromisslosen Konzentration auf den Song statt das Image, schafft die gerade erst 2004 gegründete Band schon jetzt ein kleines Meisterwerk in einem vor Mittelmäßigkeit strotzenden Genre. Respekt!

Tobias Gerber

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER Juni-Ausgabe!)


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