Toggle menu

Metal Hammer

Search
Exklusives Metallica-Album nur in METAL HAMMER 08/2021

Christopher Lee Charlemagne: The Omens Of Death

Heavy Metal, Charlemagne/Cargo 11 Songs / VÖ: erschienen

4.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von
Foto: METAL HAMMER

Darf man eine Schauspiellegende wie Christopher Lee (91) überhaupt dafür kritisieren, dass er sich an Heavy Metal versucht? Nein. Nach seinem Metal-Debüt 2010 (was allerdings nicht wirklich Metal war) legt er mit CHARLEMAGNE: THE OMENS OF DEATH nach. Und ja, jetzt ist es wirklich Metal – weil kein Geringerer als Judas Priest-Frischling Richard Faulkner für das Arrangement verantwortlich zeichnet. Jedoch ist der Beginn ernüchternd: 08/15-Riffs und die brummende (aber echt tolle) Erzählstimme von Christopher Lee. Haut niemanden um.

Zum Glück bessert es sich: Mit ‘Massacre Of The Saxons’ gibt es einen Refrain, ein schönes Solo – und endlich auch die Gesangsstimme des Weltstars. Geht doch! Plötzlich nimmt das Album Fahrt auf. ‘Dawning Of A New Age’ und auch ‘Let Legend Mark Me As The King’ erhöhen die Spannung, bringen Dramatik und Hörspaß mit. Leider stoppt das Hörspielstück ‘The Betrayal’ das Vergnügen wieder, und auch der Rest bleibt nur irrelevanter Durchschnitt. Dennoch muss man sagen: Der gute Mann hat sich im hohen Alter steigern können. Während sich der Anfang des Albums unfreiwillig nach LULU anhört, bekommt man im Lauf der zehn Songs echten Metal eines 91-Jährigen zu hören. Das allein verdient Respekt.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 35. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus dem METAL HAMMER 03/1986 raus.

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator: Resistance“ ist da leider keine Ausnahme.

teilen
twittern
mailen
teilen
Lauschaffäre: Was ist eigentlich Drone?

Langgezogene Sounds und Rhythmen fast ganz ohne Herzschlag. Beschreibend lässt sich sagen: Drone ist langsam, verzerrt und atmosphärisch. Drone überschreitet ganz klar Grenzen und gibt nichts auf Regeln, die in manchen Genres vielleicht existieren mögen. Während viele Avantgardisten gleich an Pioniere wie Sunn O))) und Earth denken, geht das Genre viel weiter zurück als manch einer erwarten mag: Bereits in den späten 50er-Jahren experimentierte La Monte Young mit minimalistischen Soundstrukturen. 1958 veröffentlichte der Komponist das, was er später als das erste Drone-Werk bezeichnet: ‘Trio For Strings’. La Monte Young ist eine wichtige Figur des Drone und beschäftigte sich ab 1962 bis…
Weiterlesen
Zur Startseite

3 Monate METAL HAMMER nach Hause

Grafik Abo 3 Ausgaben für 9,95 €