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Corpus Christi THE DARKER SHADES OF WHITE Review

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Was ist eigentlich mit dem Metalcore los? Einst angetreten, um einer erlahmenden Szene einen gehörigen Tritt in den Arsch zu versetzen, ist das Genre mittlerweile selbst zur Schablone erstarrt.

Entweder haben die Bands Angst vor ihrer eigenen Courage bekommen, oder es fällt ihnen schlicht und ergreifend nichts mehr ein. Letzteren Verdacht erwecken zumindest Corpus Christi, die sich auf ihrem Debütalbum weitgehend fantasielos aus dem Metalcore-Baukasten bedienen. Stürmischer Galoppel-Beginn? Haben wir! Erstes Breakdown nach 40 Sekunden? Machen wir! In Flames Lead nach dem zweiten Chorus? Können wir! Wechselgesang zwischen Schrei-Vocals und cleanen Refrains? Bringen wir! Wobei sich Sänger Will Henry nicht die geringste Mühe gibt zu verbergen, dass er großer Fan von Killswitch Engage und Howard Jones ist.

Der Herr möge ihnen gnädig sein, denn Corpus Christi verbreiten auf THE DARKER SHADES OF WHITE christliche Botschaften. Das hat zwar auf die Bewertung keinerlei Einfluss, eine Warnung sei den Amis jedoch auf den Weg gegeben: Wenn ihr weiter so gesichtslose Alben veröffentlicht, kaufen die Leute nur noch Dark Funeral Platten.

Wolfgang Kuhn


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