Kritik zu Crowbar Symmetry In Black

Crowbar Symmetry In Black

Doom Metal, Century Media/Universal 12 Songs / VÖ: 23.05.2014

6.0/ 7
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Nachdem Kirk Windstein die Entscheidung gefällt hatte, Down zu verlassen und sich wieder voll und ganz Crowbar zu widmen, muss ihm ein Stein von Herzen gefallen sein. Zumindest entsteht dieser Eindruck, wenn man SYMMETRY IN BLACK in Gänze anhört.

Trotz aller Schwere und Schwärze, die auch diesem Crowbar-Album selbstverständlich innewohnt, wirkt diese Platte nämlich befreit – und zugleich auch befreiend. Ganz so, als wäre Windstein wieder komplett bei sich selbst, fokussiert und voller Energie. Er selbst sagt, dass auch das neue Line-up – seit Herbst vergangenen Jahres ist Jeff Golden am Bass zugange – dazu beigetragen hat. Und so ist SYMMETRY IN BLACK eben nicht nur ein Windstein-Soloprojekt, sondern zeigt eine echte Band.

Überhaupt: Echt ist an Crowbar so ziemlich alles. Image ist Nebensache, denn was zählt, sind die Songs, die Songs und noch mal die Songs. Und darunter sind diesmal einige, die an Klassiker wie ‘Planets Collide’ oder ‘All I Had (I Gave)’ heranreichen. ‘Reflection Of Deceit’ etwa, mit seinem ergreifenden Chorus, der einen vor Eindringlichkeit erschauern lässt. Aber auch das epische ‘The Foreboding’ mit klarem Gesang oder der Gegenpol ‘Symbolic Suicide’, ein rau-rumpeliger Track, der einmal mehr zeigt, dass Crowbar eben nicht nur die zähen Tonnen-Riffs perfekt beherrschen. Fazit: Crowbar sind 25 Jahre nach Band-Gründung voll da – und haben ihr Kreativpotenzial offensichtlich noch lange nicht ausgeschöpft.

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