Dark Fortress Venereal Dawn

Black Metal, Century Media/Universal 9 Songs / VÖ: erschienen

4.0/ 7
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So langsam werde ich mit dem letzten Stilschwenk von Dark Fortress wärmer, und sie haben mir dazu auch wahrlich genug Zeit gelassen: Vier Jahre nach YLEM schnürt VENEREAL DAWN die Enden zusammen, gibt der Melange aus Melodic Black Metal, gotischen Ansätzen und progressivem Song-Verständnis mehr Kohärenz. Und stellt gleichzeitig die Frage, ob das jetzt alles ist.
Versteht mich nicht falsch: VENEREAL DAWN gibt Fans der Landshuter das, was sie erwarten, und dann noch etwas mehr. Aber im größeren Ganzen steht auch dieses Album etwas ungelenk auf weiter Flur. Es ist extrem lang mit Songs, die allesamt gerade mal ihren Teil der knapp 70 Gesamtminuten tragen. Es fehlen bei aller im Detail kompositorischen Klasse die echten Highlights. Die Musik ist auf eine Art introvertiert, die tendenziell gleichgültig lässt. Dark Fortress setzen sich mit ihrem eigenen Klangkosmos auseinander, aber ob sie etwas in der Welt jenseits davon bewegen, wage ich – bei allem Respekt vor der Güte des Materials – zu bezweifeln.

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