Exklusive Judas Priest Vinyl mit dem Metal Hammer 03/24

Dark Fortress Venereal Dawn

Black Metal, Century Media/Universal 9 Songs / VÖ: erschienen

4.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

So langsam werde ich mit dem letzten Stilschwenk von Dark Fortress wärmer, und sie haben mir dazu auch wahrlich genug Zeit gelassen: Vier Jahre nach YLEM schnürt VENEREAL DAWN die Enden zusammen, gibt der Melange aus Melodic Black Metal, gotischen Ansätzen und progressivem Song-Verständnis mehr Kohärenz. Und stellt gleichzeitig die Frage, ob das jetzt alles ist.
Versteht mich nicht falsch: VENEREAL DAWN gibt Fans der Landshuter das, was sie erwarten, und dann noch etwas mehr. Aber im größeren Ganzen steht auch dieses Album etwas ungelenk auf weiter Flur. Es ist extrem lang mit Songs, die allesamt gerade mal ihren Teil der knapp 70 Gesamtminuten tragen. Es fehlen bei aller im Detail kompositorischen Klasse die echten Highlights. Die Musik ist auf eine Art introvertiert, die tendenziell gleichgültig lässt. Dark Fortress setzen sich mit ihrem eigenen Klangkosmos auseinander, aber ob sie etwas in der Welt jenseits davon bewegen, wage ich – bei allem Respekt vor der Güte des Materials – zu bezweifeln.

Rund 100 aktuelle Reviews findet ihr in unserer September-Ausgabe.

Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 09/14“ und eurer Adresse an einzelheft@metal-hammer.de schicken.
Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Dark Fortress lösen sich nach Tour mit The Spirit auf

Dark Fortress ziehen einen Schlussstrich unter die Band. Davor geht es im Mai auf eine Abschiedstournee mit The Spirit und Asphagor.

Zum 35. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus dem METAL HAMMER 03/1986 raus.

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

teilen
twittern
mailen
teilen
Lauschaffäre: Was ist eigentlich Kawaii Metal?

Was hat ein australischer Wrestler mit Zöpfen und Kniestrümpfen gemeinsam und an der Seite von zwei japanischen, herumhopsenden Mädchen zu suchen? Die Antwort liefert folgender Artikel und – so viel sei verraten – liegt im Kawaii Metal. Der ist auch unter den Namen Idol Metal, Cute Metal und Kawaiicore bekannt und gilt (zumindest auf europäischem Boden) als regelmäßiger Auslöser beherzter WTF-Ausrufe. Im Folgenden erklären wir das noch relativ junge Genre, seine Faszination und stellen euch wichtige Vertreter*innen vor. Schnallt euch an. Die Schöpferinnen: Babymetal Ein Artikel über zu besprechendes Genre beginnt zwangsläufig mit den Schöpferinnen des real gewordenen Wahnsinns: Suzuka…
Weiterlesen
Zur Startseite