Toggle menu

Metal Hammer

Search

Dead Confederate WRECKING BALL Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

Zugegeben, im Rahmen der nahezu ununterbrochenen Dauerbeflutung der Gehörgänge mit neuen Bands und Alben bleiben Überraschungsmomente wie dieser zunehmend auf der Strecke. Schwer zu sagen, woran dies letztlich liegt oder krankt, aber wahres Aufhorchen provozieren tatsächlich nur die wenigsten Veröffentlichungen. Zumal, wenn es sich um eine bislang (zumindest dem Verfasser dieser Zeilen) unbekannte Band handelt. Dead Confederates Debüt jedoch ist so ein Ausnahmefall.

Vielleicht liegt es daran, dass die Band aus Athens, Georgia, mit ähnlich intensivem Erfindungsreichtum für den Alternative Rock bestehende Rahmen aufbricht und Genremittel miteinander vermengt, wie es ihre Bundesstaat-Kollegen von Mastodon und Baroness für ihre jeweilige neue Art von Metal tun? Vermutlich. Nein, sogar höchstwahrscheinlich. Denn Dead Confederate kombinieren in ihrem eigenen Alternative-Destillat Punk, Country, Rock und Psychedelia wie keine andere bekannte Band.

Unnötig zu erwähnen, dass sie dies darüber hinaus auch noch mit handwerklichem Geschick sowie songwriterischem Können und tonnenweise Gefühl krönen, das dem leider sonst allerorten grassierenden Gros stilistischer Retortenware zunehmend völlig abhanden gekommen zu sein scheint. Ein in jeder Hinsicht und allen Punkten außergewöhnliches Album. Endlich mal wieder. Volltreffer.

Frank Thiessies

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juni-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Muse :: DRONES

Steve’n’Seagulls :: Farm Machine

Fearless Vampire Killers :: UNBREAKABLE HEARTS


ÄHNLICHE ARTIKEL

Hillbilly-Finnen covern Metallica, Rammstein & G N’R

Nach dem großen YouTube-Erfolg ihres ‘Thunderstruck’-Covers, bringen die Hillbilly-Finnen von Steve’N’Seagulls nun ein komplettes Album raus.

Kirk Windstein: Country rockt, Popstars sind unwürdiger Mist

Nicht jeder darf Kirk Windstein ein Plektrum reichen: Talentfreie Popstars etwa bringen den Down-/Crowbar-Mann tierisch auf die Palme.

Im Pit bei: 3 Doors Down + Seether

Mit 3 Doors Down und Seether beehren zwei in Europa eher selten gesehen Größen des Alternative Rock Europa. Ein Besuch also, der sich wirklich lohnt.

teilen
twittern
mailen
teilen
Spotify: Einblick in die Streaming-Zahlen einiger Metal-Bands

Habt ihr kürzlich auch von diversen Bekannten deren Hörgewohnheiten unter die Nase gerieben bekommen? Grund dafür ist "Spotify Wrapped", was jedes Jahr mit Statistiken um sich wirft, die uns Hörern einerseits zu verraten, welche Bands wir am liebsten im vergangenen Jahr gehört haben. Andererseits bietet Spotify auch den Bands ein paar Zahlen in Sachen Streams an, die diese wiederum veröffentlichen können. Die Website The PRP hat sich die Mühe gemacht und einige Musiker, die ihre Zahlen in den sozialen Medien geteilt haben übersichtlich gelistet. Klar ist darin nicht jede wichtige Metal-Band zu finden, da viele ihre Ergebnisse eben auch nicht…
Weiterlesen
Zur Startseite