Dead Confederate WRECKING BALL Review

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Zugegeben, im Rahmen der nahezu ununterbrochenen Dauerbeflutung der Gehörgänge mit neuen Bands und Alben bleiben Überraschungsmomente wie dieser zunehmend auf der Strecke. Schwer zu sagen, woran dies letztlich liegt oder krankt, aber wahres Aufhorchen provozieren tatsächlich nur die wenigsten Veröffentlichungen. Zumal, wenn es sich um eine bislang (zumindest dem Verfasser dieser Zeilen) unbekannte Band handelt. Dead Confederates Debüt jedoch ist so ein Ausnahmefall.

Vielleicht liegt es daran, dass die Band aus Athens, Georgia, mit ähnlich intensivem Erfindungsreichtum für den Alternative Rock bestehende Rahmen aufbricht und Genremittel miteinander vermengt, wie es ihre Bundesstaat-Kollegen von Mastodon und Baroness für ihre jeweilige neue Art von Metal tun? Vermutlich. Nein, sogar höchstwahrscheinlich. Denn Dead Confederate kombinieren in ihrem eigenen Alternative-Destillat Punk, Country, Rock und Psychedelia wie keine andere bekannte Band.

Unnötig zu erwähnen, dass sie dies darüber hinaus auch noch mit handwerklichem Geschick sowie songwriterischem Können und tonnenweise Gefühl krönen, das dem leider sonst allerorten grassierenden Gros stilistischer Retortenware zunehmend völlig abhanden gekommen zu sein scheint. Ein in jeder Hinsicht und allen Punkten außergewöhnliches Album. Endlich mal wieder. Volltreffer.

Frank Thiessies

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juni-Ausgabe des METAL HAMMER.


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