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Emil Bulls Sacrifice To Venus

Modern Metal, AFM/Soulfood 16 Songs / VÖ: 08.08.2014

6.0/ 7
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Foto: Emil Bulls

Wer dachte, die Emil Bulls könnten ihre Fans nicht mehr überraschen, liegt falsch. SACRIFICE TO VENUS ist mit 16 Songs das zum einen längste Album der Münchener, und zum anderen das aggressivste. Die Bulls schaffen es zwar, ihrem eigenen Stil treu zu bleiben, können aber mit einer für sie neuen Art von Härte punkten. Während der Opener ‘The Grave’ im typischen Emil Bulls-Stil gehalten wird, packen die Bayern bei ‘Pants Down’ und ‘Man Or Mouse’ den Hardcore-Party-Vorschlaghammer aus, bei dem man einfach nur noch in den Pit springen will. Der etwas härteren Gangart von SACRIFICE TO VENUS fallen die bekannten Power-Balladen, die zu den Stärken der Bulls gehören, nicht zum Opfer. Das zeigen Songs wie ‘Gone Baby Gone’ oder dem Bonustrack ‘Dear Sadness’, bei denen Sänger „Christ“ einmal mehr beweist, wie vielfältig sein Gesangsorgan ist. SACRIFICE TO VENUS vereint aufs Neue alles, was eine Emil Bulls-Platte ausmacht und klingt dabei noch etwas frischer und spritziger als die Vorgänger PHOENIX und OCEANIC.


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