Toggle menu

Metal Hammer

Search

Evile INFECTED NATIONS Review

teilen
mailen
teilen
von

Zwei Jahre sind vergangen, seit dem Evile ihren letzten Output veröffentlichten. Geändert hat sich nicht viel. Noch immer frönt man dem Thrash Metal der alten Schule und orientiert sich punktgenau an Exodus, Annihilator und Megadeth. Ab und zu klingen gar Anleihen aus Metallica´s KILL EM ALL durch, was dem spontan einsetzenden Mattenrotiereren sehr gut tut. Das englische Quartett beweist, dass ein Genre nicht zwangsweise neu erfunden werden muss, um trotzdem frisch und knackig ein munteres Ausrufezeichen zu setzen.

Der Opener ´Infected Nation´, der durchaus ein Adoptivkind aus einer Slayer und Killing Joke-Liaison sein könnte, ist auch gleichzeitig das Highlight der Platte. Das darauf folgende ´Now Demolition“, entwickelt nach mehrmaligen Durchläufen einen sehr markanten Mitgröhl-Charakter, der, einmal festgesetzt, schwer wieder loszubekommen ist. Bei ´Nosophoros´ geben sich gekonnt Kopfnicker-Grooves und fette Blasts die Klinke in die Hand. Am besten steht es der Mannschaft allerdings, wenn sie ihre Zelte im Up-Tempo Bereich aufschlagen.

Auf voller Distanz gibt es aber doch immer wieder Durchhänger. Da verlieren Matt Drake & Co den roten Faden etwas, verlaufen sich zu sehr in Details und bringen trotz vielen guten Momenten auch fast eben so viele Belanglosigkeiten. Pluspunkte sammelt der Vierer noch für den letzten Song: ´Hundred Wrathful Deities´. Ein wunderbares elfminütiges Instrumental, das hymnenhaft und fast meditativ nochmals so richtig fesselt.

Thomas „Tompte“ Panzenböck


ÄHNLICHE KRITIKEN

Exodus :: Blood In, Blood Out

Annihilator :: Feast

Exodus :: LET THERE BE BLOOD


ÄHNLICHE ARTIKEL

Gary Holt: Rock & Roll Hall Of Fame ist „Schwachsinn“

Sollten Slayer oder Exodus jemals Teil der Rock & Roll Hall Of Fame werden, tangiert es Gitarrist Gary Holt scheinbar null.

Galerie: Kreator live in Ludwigsburg

Seht hier die besten Bilder vom Konzert von Kreator, Exodus und Carcass in der Ludwigsburger MHP Arena am 10.04.2026.

Rob Dukes: "Bei Exodus gefeuert zu werden, war ein Segen."

Auf Regen folgt Sonnenschein. Das durfte auch schon Exodus-Sänger Rob Dukes lernen, nachdem er 2014 erstmals bei den Thrashern rausflog.

teilen
mailen
teilen
Kiko Loureiro hatte "viele Gründe" für Abgang bei Megadeth

Der frühere Megadeth-Gitarrist Kiko Loureiro hat in einem neuen Interview bei Sixty Scales And The Truth näher erläutert, was ihn zum Ausstieg bei der Band von Dave Mustaine animiert hat. Nach neun Jahren mit der Thrash-Gruppe war für den Brasilianer Ende 2023 Schluss. So verspürte der 53-Jährige nicht nur einen Grund, seinen Hut zu nehmen. Es waren mehrere. Es kam einiges zusammen "Während ich bei Megadeth war, war es großartig", stellt der in Finnland lebende Brasilianer klar. "Keine Beschwerden. Aber es waren acht, fast neun Jahre. Und dann war ich vielleicht fünf oder manchmal sechs Monate im Jahr auf Tour.…
Weiterlesen
Zur Startseite