Kritik zu Eyehategod Eyehategod

Eyehategod Eyehategod

Sludge, Century Media/Universal 11 Songs / VÖ: 23.05.2014

5.0/ 7
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Nachdem die Sludge-Begründer es 2012 gerade mal geschafft hatten, eine Ein-Song-Single (NEW ORLEANS IS THE NEW VIETNAM) als kreatives Lebenszeichen rauszustellen, war meine Vorfreude auf dieses erste neue Eyehategod-Album seit 14 Jahren eher gedämpft.

Was natürlich die besten Voraussetzungen sind, um mal ordentlich weggeblasen zu werden. Sofort fällt die unglaublich crosse Produktion auf. Das Teil klingt richtig derb, ohne dabei die Sound-Hölle der ersten Veröffentlichungen der New Orleans-Veteranen zu verleugnen. Der Rest ist Nostalgie mit einer angemessen großen Portion Hass on top: Mike Williams hat weiter den Eiter auf den Stimmbändern, die Kollegen (inklusive des tragisch verstorbenen Schlagzeugers Joe LaCaze) legen dazu einen stolpernd kämpfenden Groove unter die manisch anbrandenden Godzilla-Riffs.

Sludge hat in den letzten Jahren massiv an Popularität gewonnen und an Durchschlagskraft verloren; wie’s richtig gemacht wird, zeigt dieses Album: Memorable, doomige Riffs sind erlaubt, solange der nervöse Noise Rock-Flair bleibt und keiner auf die Idee kommt, das Wort „Melodie“ zu benutzen. Macht Spaß.

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