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Filter CRAZY EYES

Industrial Rock, Spinefarm/Universal (12 Songs / VÖ: 8.4.)

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Ging mit dem Filter-Debüt SHORT BUS (1995) ein rauschendes Raunen durch die Industrial-Szene, und etablierte der Nachfolger TITLE OF RECORD nicht allein mit der Hit-Single ‘Take A Picture’ die Band erfolgreich im damals regierendem Alternative-Mainstream, konnten darauf folgende Veröffentlichungen weder mit großem Nachhall noch einer verlängerten Halbwertzeit aufwarten. Daran wird auch CRAZY EYES nicht rütteln. Das siebte Album des ehemaligen Nine Inch Nails-Tour-Gitarristen und Filter-Kopfs Richard Patrick ist zwar keine Selbstdemontage, wie Ministry sie zuletzt immer weiter betrieben haben – über den ewigen Status des Möchtegern-Trent Reznors, dessen vereinnahmende Vorbildrolle sich bis in die Intonationsspitzen des Sprechgesangs zieht, wird Patrick allerdings auch nie mehr hinauskommen. CRAZY EYES ist so etwas wie der unterste Bodensatz von THE DOWNWARD SPIRAL. Musikalisch einem Futurismus verhaftet, der 1994 noch als wegweisend galt, zettelt solch ein Album – vom omnipräsenten Plagiats­vorwurf ganz abgesehen – ­heute gewiss keine Industrial-Revolution mehr an.


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