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Exklusives Powerwolf-Album nur in METAL HAMMER 07/2021

Fit For An Autopsy Hellbound

Deathcore, Steamhammer/SPV 10 Songs

5.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

„Die Welt ist schlecht. Alles läuft aus dem Ruder. Ändern können wir nichts. Aber immerhin haben wir mit HELLBOUND den passenden Soundtrack dazu.“ So schreibt es die Plattenfirma sinngemäß im Promowaschzettel. Und was soll man sagen? Es stimmt. Was das Quintett aus New Jersey hier vom Stapel lässt, ist echt harte Kost. Aber man weiß: Gelobt sei, was hart ist.

Auf ihrem zweiten Volllängenalbum zocken Fit For An Autopsy (die Jugend und ihre Band-Namen…) ultraharten US-Death Metal, lassen aber auch europäische Melodiekunst zu. HELLBOUND zeigt die Formel von The Black Dahlia Murder – nur noch etwas weiterentwickelt. Quasi [TBDM]², angereichert mit Brutal Death-Uran. Ja, das klingt brutal, und ist es auch.

Die Breakdowns krachen fürstlich ins Gebälk und stehen dort ganz in der Tradition von Metzgern wie Despised Icon oder Beneath The Massacre. Das blutbeträufelte Sahnehäubchen hält jedoch Sänger Nate Johnson parat: Sein Organ klingt tatsächlich wie aus den Untiefen der Hölle entsprungen. Hier ist die Corporate Identity definitiv stringent. Und obwohl der Hobel namens HELLBOUND ein finsteres Schlachtfest geworden ist, sind sich Fit For An Autopsy nicht zu schade, dann und wann auch eine schöne und fast schon beruhigende Melodie (wie etwa in ‘Still We Destroy’) aufzutischen. Fazit: Einfach br00dl. Aber mit Geschmack.


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