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Ill Nino DEAD NEW WORLD Review

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Zu Beginn ihrer Karriere galten Ill Nino als extrem angesagter Mix aus wilden Percussion-Einlagen (Soulfly) und dem richtigen Instinkt für melodiösen New Metal (Link Park). Der Zeitgeist hat sich gegen das amerikanische Sextett gewandt, sinkende Verkaufszahlen und massiver Labelknatsch inklusive – aber: An der stilistischen Ausrichtung ändert das auch 2010 nichts.

Selbst wenn die Band das „progressivste Album ihrer Geschichte“ (schnarch) ankündigt, bleibt sie sich selbst stets treu. Schon der Opener ‘God Is Only For The Dead’erinnert an massiv an‘How Can I live Without You’ (CONFESSION, 2003). Auch im weiteren Verlauf ploppen fast bei jedem Track automatisch ein, zwei Songs aus der bandeigenen Vergangenheit auf. Aber: Warum soll das stören? Selbstzitate tun dann nicht weh, wenn es kaum vergleichbare Bands gibt.

Mit DEAD NEW WORLD genießen Ill Nino weiterhin ein stilistisches Alleinstellungsmerkmal. Zudem ist ihr Material wieder um einiges knackiger und eingängiger ausgefallen als auf dem Vorgänger ENIGMA (2008). So kommt auch Frontmann Cristian Machados variables Timbre endlich wieder besser zur Geltung. Ill Nino sind mit ihren lateinamerikanischen Wurzeln ein Original in der Metal-Szene – und daher zu hegen und zu pflegen.

Matthias Weckmann

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Dezember-Ausgabe des METAL HAMMER.


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