Toggle menu

Metal Hammer

Search

Ill Nino ENIGMA Review

teilen
mailen
teilen
von

In kommerzieller Hinsicht ist der Orkan von Ill Nino schon lange nicht mehr das, was er zu Zeiten des Debüts REVOLUTION REVOLUCION (2001) mal war. Aber das war auch, als New Metal tatsächlich noch groß war und Mörder-Grooves zu melodischen Refrains, aufgefrischt durch Latino-Rhythmik und Percussions ein extra Konto auf der Bank wert waren.

2008 drücken sich Ill Nino jetzt auf einem quasi nicht bekannten Label rum und mussten zusehen, wie die Veröffentlichung ihres neuen Albums ENIGMA immer wieder verschoben wird. Dabei steckt viel aufbrausendes Herzblut in den 13 Songs, die zwar weniger brutal über den Tanz-Pit hereinbrechen als das Debüt und weniger Metal sind als ONE NATION UNDERGROUND (2005), dafür aber ein solides Destillat aus dem darstellen, was Ill Nino bisher ausmachte: Groove, Metal, Salsa, etwas Elektronik, spanische und englische Texte, kombiniert mit viel Spielfreude und gereiftem Songwriting-Verständis.

Das ist gut gemacht und erfrischend eingängig in der ständig extremer werdenden Veröffentlichungsflut. Im Endeffekt also genau das, wovon man bei Ill Nino ausgeht. Erwartungsbefriedigung – wenn auch auf hohem Niveau.

Tobias Gerber

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER April-Ausgabe!)


ÄHNLICHE KRITIKEN

Ill Nino :: Till Death, La Familia

Deadlock :: Bizarro World

Thursday COMMON EXISTENCE Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Ill Niño feuern Gitarrist wenige Monate nach Anstellung

Bei Ill Niño kehrt weiter keine Ruhe ein. Der frisch angestellte neue Gitarrist wurde nämlich kurzerhand wieder entlassen.

Marc Rizzo (Ex-Soulfly, Ill Niño) steigt bei Merauder ein

Der ehemalige Soulfly- und Ill Niño-Gitarrist Marc Rizzo mischt ab sofort bei Merauder mit. Eine weitere Band in seinem üppigen Portfolio.

Marc Rizzo kehrt zu Ill Niño zurück

Nach knapp zwei Jahrzehnten bei Soulfly kehrt Marc Rizzo zu Ill Niño zurück. Bald kommt bereits neue Musik mit dem Gitarristen.

teilen
mailen
teilen
Enter Shikari hauen spontan ein neues Album raus

Franz Beckenbauer hätte gescherzt: "Ja, ist denn heut’ scho’ Weihnachten?" So ähnlich dürfte sich auf jeden Fall der letzte Freitag für die Fans von Enter Shikari angefühlt haben. Denn die britischen Metalcore-Heroen haben einfach mal so — ohne vorherige Ankündigung oder jegliche Teaser — ihr brandneues Album veröffentlicht. Es trägt den Titel LOSE YOUR SELF, ist über So Recordings auf die Märkte dieser Welt gekommen und birgt zwölf Lieder. Ganzheitliche Veröffentlichung Inhaltlich dreht sich die Platte um Verlassenheit, Vergeblichkeit und Verzweiflung über den Zustand der Welt, obgleich Enter Shikari durchaus Hoffnungsschimmer und Optimismus in das Opus eingeflochten haben. Im Gegensatz…
Weiterlesen
Zur Startseite