Toggle menu

Metal Hammer

Search
Exklusives Metallica-Album nur in METAL HAMMER 08/2021

ILLDISPOSED Sense The Darkness

Death Metal, Massacre/Soulfood 13 Songs / 53:52 Min.

5.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von
Foto: Massacre

Na, da schau her! Illdisposed – die alten Suffköppe aus Dänemark – machen auf ihre alten Tage einen auf „modern“. Nein, nein, hier regiert schon noch der skandinavische Death Metal-Hammer, aber eben etwas anders. Frischer. Und Illdisposed wären nicht sie selbst, wenn sich das aktuelle Werk nicht von seinen Vorgängern unterschiede. Klar, Sänger Bo Summer ist als Grunz-Champion nach wie vor eine verlässliche Konstante, aber anno 2012 setzen die Dänen den Fokus ganz klar auf ihre Wurzeln – und die sind Death Metal. Zumindest für die nächsten eineinhalb bis zwei Jahre ist kein Platz für „Wir wären so gerne Paradise Lost und möchten auch so klingen“-Spielereien. Auf SENSE THE DARKNESS rifft es ganz gewaltig, und der Bulldozer verrichtet sein Tagewerk mit Kraft und Potenz. Mit den letzten Alben schwand das Standing des Quintetts zusehends, und ich will an dieser Stelle nicht den großen Propheten spielen, aber doch die Hoffnung hegen, dass eine altgediente Death Metal-Kapelle (Gründung 1991) wieder in die Spur gekommen zu sein scheint und damit immerhin die 999ste „Wir wären so gerne Cannibal Corpse und möchten auch so klingen, können es aber einfach nicht“-US-Kapelle am Erfolg hindert. Einziges Manko an dieser sehr ordentlichen Leistung ist der zuweilen etwas klinische Sound, aber Summer und sein Bulldozer-Clan riff-morden so charmant, dass das am Ende noch in Ordnung geht. Da ich Illdisposed in der Tat schon abgeschrieben hatte, ziehe ich meinen Hut einmal mehr, verbeuge mich noch ein wenig tiefer und applaudiere mit verdienten fünf Punkten.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 35. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus dem METAL HAMMER 03/1986 raus.

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator: Resistance“ ist da leider keine Ausnahme.

teilen
twittern
mailen
teilen
Metallica: Die fünf erfolgreichsten Alben

Jeder Metaller liebt Metallica. Zum Teil aus unterschiedlichen Gründen. Und jeder favorisiert wohl ein anderes Album von Frontmann James Hetfield, Drummer Lars Ulrich, Lead-Gitarrist Kirk Hammett sowie den Bassisten Cliff Burton, Jason Newsted und Rob Trujillo (wenn wir mal alle wichtigen Tiefton-Verantwortlichen mit aufnehmen). Klar, die frühen Werke sind sicherlich am meisten geschätzt unter den Anhängern der Thrasher. Und Platten wie LULU und ST. ANGER sind entweder komplett durchgefallen oder dienten als Wiederinstandsetzungmaßnahme für die Band. So lasst uns einen Blick auf die fünf erfolgreichsten Scheiben des großen M werfen. Eine Überraschung können wir schon mal vorwegnehmen: Das Debüt KILL ’EM…
Weiterlesen
Zur Startseite

3 Monate METAL HAMMER nach Hause

Grafik Abo 3 Ausgaben für 9,95 €