Exklusive Judas Priest Vinyl mit dem Metal Hammer 03/24

Incite Up In Hell

Thrash Metal, Graviton/RTD 10 Songs / VÖ: erschienen

4.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Wenn es dermaßen groovt und thrasht, muss ein Cavalera seine Finger im Spiel haben. Und richtig, am Mikro von Incite steht Max-Sohnematz Richie, der mit UP IN HELL das zweite Album seiner Formation in die Läden bringt. Ob es dort allerdings auf großen Anklang bei den Käufern stößt, bleibt zumindest zweifelhaft. Musikalisch haben die Jungs leicht Überdurchschnittliches zu bieten. Sie variieren einigermaßen geschickt zwischen schnellen Doublebass-Attacken und schweren Groove-Monstern. Schwachpunkt ist das eindimensionale Gebelle von Cavalera Junior, der zu selten Akzente setzen kann, sondern meist nur stumpf mit den Riffs mitsingt. Seine Stimme erinnert dabei in manchen Momenten durchaus an seinen Vater, allerdings erreicht er dessen Ausdrucksstärke zu keinem Zeitpunkt. Für Leute, denen Soulfly insgesamt zu langsam sind und für die Sepultura längst jegliche Relevanz verloren haben, könnten Songs wie der fiese Brecher ‘False Flag’, das schnelle ‘Fallen’ oder der Tanzflächenfeger ‘To The Depths’ aber durchaus interessant sein.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 35. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus dem METAL HAMMER 03/1986 raus.

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator: Resistance“ ist da leider keine Ausnahme.

teilen
twittern
mailen
teilen
Plattenteller mit Randy Blythe

Welche war die erste Platte, die du gekauft/bekommen hast? Entweder Men At Work mit BUSINESS AS ­USUAL, oder Van Halens 1984. Mein liebster Song auf Ersterer ist ‘Down By The Sea’. Welches ist das neueste Album in deiner Sammlung? Run The Jewels. Ich habe gleich beide ihrer Alben gekauft. Welche Platte hat dein Leben verändert? Sex Pistols mit NEVER MIND THE BOLLOCKS. Als ich es zum ersten Mal hörte, wurde mir klar, dass es mehr gibt als nur diesen Radio-Mädchen-trifft-Jungen-Scheißdreck. Alle großen Lovesongs sind schon in den Sechzigern auf Motown erschienen, warum also noch neue schreiben? Pop-Musik ist Müll. Bis…
Weiterlesen
Zur Startseite