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Iwrestledabearonce IT’S ALL HAPPENING Review

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Angesichts des Titels könnte man fast meinen, Iwrestledabearonce mussten sich selbst noch einmal ihren wundersamen – oder besser gesagt: ungewöhnlichen – Aufstieg vor Augen halten. Von der Garagen-Band zu einer der ersten, über Internetportale weltweit bekannten wie beliebten Truppe bis hin zu der Band, die nun mit einem Plattenvertrag in der Hand ihrer durchgeknallten Musik Gehör verschafft, war es schon eine recht einzigartige Geschichte.

Sollte sich jetzt, wo man den anfangs heiß ersehnten Plattenvertrag in der Tasche hat, etwas an der eigensinnigen musikalischen Welt des Quintetts aus Shreveport, Louisiana, geändert haben? Mitnichten, denn die fünf Musiker um Frontfrau Krysta Cameron legen auf IT’S ALL HAPPENING erst so richtig los.

Im Vergleich zur selbstbetitelten EP loten die Amis auf ihrem Debüt noch wesentlich mehr die endlosen Weiten ihres lebhaften und kunterbunten Kosmos‘ aus. Die Pfeiler dieses Überfliegers könnte man grob umrissen als Grindcore, Jazz, TripHop, Elektro Pop und experimentelle Musik bezeichnen.

Iwrestledabearonce darauf zu beschränken, wäre jedoch töricht. Genau so wenig würde es diesem Konglomerat aus Genie und Wahnsinn gerecht werden, als Spaßprojekt abgestempelt zu werden.

Befasst man sich nämlich etwas länger und intensiver mit IT’S ALL HAPPENING, dann wird man feststellen, dass wir es hier mit einer Band zu tun haben, die trotz amüsanter Songtitel wie ‘Tastes Like Kevin Bacon’ oder ‘See You In Shell’ verdammt viel Tiefgang und eine fast unerreichte Eigenständigkeit besitzt. Tausend Dank für diesen Lichtblick.

Marcel Rudoletzky

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der September-Ausgabe des METAL HAMMER.


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