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Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19

Marduk Serpent Sermon

Black Metal, Century Media/EMI 10 Songs / 46:19 Min. / 25.05.2012

5.0/ 7
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Foto: Century Media/EMI

Als man Marduk auf der Kataklysm-Tour letzten Dezember sah, wusste man nicht so recht, was man davon halten sollte: Langsame Songs, ein extrem dünner Sound und ein generell wenig inspiriert wirkendes Erscheinungsbild prägten die Szenerie. Dabei gehörten Marduk doch durchaus eine Zeit lang zu den bösesten Kapellen des Heavy Metal-Zirkus.

Gut, das war Ende der Neunziger. Dennoch. Seit 2004 krächzt ja Frontleiche Mortuus die Hassgesänge gen Menge, und es hat seine Zeit gedauert, bis er endlich angekommen war. Mit SERPENT SERMON sind Marduk als Kollektiv auch endlich wieder da, wo man sie qualitativ gerne sehen möchte. Und nicht nur das: Das schwedische Quartett um Kopf Morgan Steinmeyer Håkansson klingt endlich wieder so böse und „evil“, wie es sich für eine Black Metal-Band der Altvorderen gehört. Ein menschenverachtender Jahrhundertabriss wie das legendäre PANZER DIVISION MARDUK (1999) ist SERPENT SERMON zwar nicht geworden, aber Brecher wie ‘Souls For Belial’, das fast schon progressiv anmutende ‘Damnation’s Gold’ oder atmosphärische Böswilligkeiten wie ‘Temple Of Decay’ zeugen von zurückeroberten Potenzen.

Marduk agieren nicht nur böser und gemeiner als zuletzt, sondern klingen zuweilen auch viel nordischer. Diese nordische Kälte trifft auf Härte, Boshaftigkeit und musikalische Raffinesse. Für eine Black Metal-Band ist das mehr, als 80 Prozent der Kollegen bieten können. Willkommen zurück!

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