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Mayan Antagonise

Death Metal, Nuclear Blast/Warner 11 Songs

6/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Aus dem kleinen Nebenprojekt Mayan, das vor wenigen Jahren ins Leben gerufen wurde, hat sich in kürzester Zeit eine vollwertige Band entwickelt, die spätestens seit ihrem Debütalbum QUARTERPAST enormen Zuspruch erfahren hat. Mit ANTAGONISE setzen unsere niederländischen Nachbarn ihre eigene Messlatte gleich um mehrere Stufen nach oben. Das Band-Gefüge wurde zuletzt durch die dauerhafte Verpflichtung der beiden Session-Sänger Laura Macrì und Henning Basse weiter gefestigt.

Die Vorzüge dieser Entwicklung schlagen sich unmissverständlich in der Gesamtheit des zweiten Albums der Holländer nieder. So wurde der Mayan’sche Schmelztiegel deutlich stärker befeuert, um aus dem Zusammentreffen der unterschiedlichen Metal-Stile ein Album zu formen, das wie aus einem Guss wirkt. ANTAGONISE ist in diesem Zusammenhang eine ungemein kraftvolle Klinge, die aus bombastischem Death Metal, virtuosem Progressive Metal und druckvollem Power Metal geschmiedet wurde. Wer aber immer noch meint, die genannten Spielarten seien nicht vereinbar, wird von Mayan eines Besseren belehrt.

Die beiden Songs ‘Burn Your Witches’ und ‘Human Sacrifice’ sind an dieser Stelle lediglich zwei erwähnenswerte Beispiele aus dieser rundum dynamischen und fesselnden Death Metal-Oper. Spätestens mit ANTAGONISE bescheren sich Mayan ihren eigenen Landstrich auf der oftmals sehr starr gelebten Metal-Landkarte.

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