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Meshuggah Alive

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Image? Für Meshuggah ein Fremdwort. Die Schweden haben es nach wie vor nicht nötig, sich über Blut, Tod und Teufel zu definieren – sie lassen lieber ihre Fähigkeiten an den Instrumenten sprechen. Daran hat sich bis heute nichts geändert, und so ist das Live-DVD-/CD-Paket der Stockholmer auch kein gigantisches Optik-Feuerwerk, sondern eine unprätentiöse Demonstration von ehrlichem, bodenständigem Heavy Metal (gerne auch: Prog Thrash) auf allerhöchstem Qualitätsniveau.

Zudem ist Produzent Ian McFarland auf die clevere Idee gekommen, nicht einfach Mitschnitte der Tokio-, New York-, Montreal- und Toronto-Shows aus den Jahren 2008 und 2009 lieblos hintereinander zu klatschen. Stattdessen folgt auf jedes der zwölf Stücke ein Einspieler, der die Band bei unterschiedlichen Aktivitäten abseits der Bühne zeigt. Das erlaubt nicht nur Einblicke in den Tour-Alltag, sondern lockert auch das starre Live-Korsett auf.

Als DVD-Bonus gibt es zudem den ‘Bleed’-Clip, dessen Entstehung in einem detaillierten Making-Of dokumentiert wird. Das ist insbesondere deshalb sehenswert, weil der Regisseur, aber auch die Video-Protagonisten zu Wort kommen. Wer dann noch immer ALIVE ist, kann sich von Tomas Haake den speziellen Aufbau seines Drumkits erklären lassen oder dem Bass- und Gitarrentechniker Michel Lansink bei seiner Arbeit über die Schulter sehen. Oder einfach selbst eine Runde üben gehen.

Petra Schurer

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der März-Ausgabe des METAL HAMMER.


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