Toggle menu

Metal Hammer

Search

Name INTERNET KILLED THE AUDIO STAR Review

teilen
mailen
teilen
von

Mit ‘Dave Mustaine’ dürften Name aus San Francisco die bisher unkonventionellste Hommage (inklusive geilem Indie-Part) an den Megadeth-Frontmann komponiert haben. Aber genau das passt zu dem Quartett: gegen jede Regel handeln. So ist INTERNET KILLED THE AUDIO STAR sicherlich nicht für jeden etwas.

Hier muss man sich Stück für Stück herantasten, jede Note, jedes Kreischen und jede klangliche Zerfaserung aufnehmen, um das Gesamtwerk zu verstehen. Mit Songs im knappen Zehn-Minuten-Bereich keine leichte Aufgabe. Name wissen nämlich, wie man sich Hörfeinde macht. Wes Fereas Stimme pendelt zwischen Glas zersprengendem Gekreische und grungig angehauchtem Gesang. Dabei unterstützt ihn die Saitenfraktion mit experimentellem, teils Stakkato-artigem Riffing. Die Bandbreite reicht von Grindcore über Jazz und Post zu einzelnen Sound-Collagen.

Dennoch gehen die Kalifornier nicht zu verkopft an die Sache ran, sodass immer wieder straighte Passagen für reinen Unterhaltungswert sorgen. Mit INTERNET KILLED THE AUDIO STAR haben es Name nach zehnjähriger Odyssee endlich geschafft, ein imposantes, markantes Debüt zu veröffentlichen, das der eigenen Kreativität genügt.

Florian Krapp

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der März-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

The Drip :: THE HAUNTING FEAR OF INEVITABILITY

Nails :: YOU WILL NEVER BE ONE OF US

Napalm Death :: APEX PREDATOR - EASY MEAT


ÄHNLICHE ARTIKEL

Michael Amott lebt noch immer seine Teenager-Fantasie

Arch Enemy-Gitarrist Michael Amott erklärte, dass er mit seiner Tätigkeit als Musiker den Traum seiner Jugend lebt und damit seine Passion zum Beruf machte.

Macron besucht Grindcore-Konzert nach verlorener Wette

Frankreichs Präsident Macron hat seine Wettschulden eingelöst und sich ein vom Comedy-Duo McFly et Carlito inszeniertes Grindcore-Konzert angetan.

Anal Trump veröffentlichen komplettes Werk mit hundert Songs

Die Grindcore-Band des Cattle Decapitation-Sängers Travis Ryan sammelt ihre ersten hundert Songs auf einem Album. Gute Laune garantiert!

teilen
mailen
teilen
10 Rock- und Metalfilme, die man gesehen haben muss

Kein Bock mehr auf olle Konzertfilme, aber trotzdem Lust auf Couch und Glotze? Wir stellen euch die besten Rock- und Metalfilme vor, die ihr euch definitiv angucken solltet. Bald gibt es dann auch eine Übersicht der besten Rock- und Metaldokus obendrauf. This Is Spinal Tap (Die Jungs von Spinal Tap, 1984) https://www.youtube.com/watch?v=z6F0VyKp4Ik Spinal Tap gibt es schon seit den 60ern. Erst spielten sie Beat, dann trugen sie Blumen im Haar und nun hüpfen die Jungs mit dem verdammt hohen Drummer-Verschleiß in Spandexhosen und mit toupiertem Haar über die Bühne. Der Werbefilmregisseur Marti DiBergi folgt den drei Chaoten mit seiner Kamera…
Weiterlesen
Zur Startseite