Kritik zu Napalm Death THROES OF JOY IN THE JAWS OF DEFEATISM

Napalm Death THROES OF JOY IN THE JAWS OF DEFEATISM

Grindcore, Century Media/Sony (12 Songs / VÖ: 18.9.)

6/ 7
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Sie sind nicht nur die Großmeister des Extremen, sondern haben auch das Talent, sich neu zu organisieren. Wer so lange im Geschäft ist wie Napalm Death, der weiß: Mit Veränderungen muss man umgehen lernen, denn sie sind unausweichlich. Und so ist Mitch Harris, langjähriger Gitarrist und Songwriter, am neuen Album nur marginal beteiligt. Komponiert hat Bassmonster Shane Embury, und gemeinsam mit Barney Greenway auch getextet. THROES OF JOY IN THE JAWS OF DEFEATISM ist daher naturgemäß etwas anders ausgefallen als die letzten Napalm Death-Alben. Etwas weniger Groove-orientiert, straighter und fieser in der Gesamtheit, was auch perfekt in die aktuelle Zeit passt.

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Zudem hat sich Embury bemüht, die Elemente der unterschiedlichen Genres, aus denen sich Napalm Death bedienen, noch stärker zu vermengen. Sie gehen fließender ineinander über, wie etwa das zunächst knallbrutale und schließlich angeschwärzte ‘The Curse Of Being In Thrall’ oder auch das von vielen Tempowechseln durchzogene ‘Contagion’ beweisen. Allein das zeigt, wie stil- und geschmackssicher Napalm Death im Lauf der Jahre geworden sind. Es ist ein bisschen so wie bei Meshuggah: Viele versuchen sich daran, aber nur das Original vermittelt diese wie aus dem Ärmel geschüttelte Leichtigkeit, die einen zugleich staunend und begeistert zurücklässt.

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