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Necrophobic DEATH TO ALL Review

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Bei Necrophobic ticken die Uhren etwas langsamer. Nicht nur, dass sie sich für ihre Alben immer reichlich Zeit lassen, die schwedischen Black-Deather sind auch konsequent in den frühen Neunzigern stehen geblieben, als sie zusammen mit Dark Funeral, Lord Belial und Dissection diese spezielle Spielart des Bösen mit ihren teuflisch melodischen Riffs auf den Weg brachten.

DEATH TO ALL knüpft nahtlos an den 2006er-Vorgänger HRIMTHURSUM an, das gegenüber ihren alten Alben deutlich gesteigerte Tempo haben sie also beibehalten. Dazu schütteln sie wie selbstverständlich ein cooles Riff nach dem anderen aus dem Ärmel, bestechen mit meisterhaft konzipierten, episch eleganten Songs. Bestes Beispiel: ‘Revelation 666’, das sich in knapp viereinhalb Minuten zu einem Nackenbrecher par excellence auftürmt, dann wie auf Fingerschnippen stoppt und sich in einen mehr als zweiminütigen, ruhigen instrumentalen Ausklang ergießt.

Großes Kino – wie auch der finale, monströse Titel-Song. Dazwischen hocken dann immer wieder „Hau drauf und Schluss“-Kracher wie ‘La Santisima Muerte’. Kein Thema: Unanimateds Reunion-CD IN THE LIGHT OF DARKNESS war klasse, aber das hier ist bisher der Pflichtkauf des Jahres für Freunde der alten schwedischen Schule.

Robert Müller

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juli-Ausgabe des METAL HAMMER.


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