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Nightwish DECADES: LIVE IN BUENOS AIRES

Symphonic Metal, Nuclear Blast/Warner (21 Songs / VÖ: 6.12.)

6.5/ 7
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Die aufgeheizte Stimmung ist zum Greifen nah, auch wenn das Konzert der finnischen Symphonic-Metaller Nightwish in Buenos Aires bereits über ein Jahr her ist. Mit 19 Kameras wurde die Show für die Nachwelt festgehalten und katapultiert den Zuschauer nun vom heimischen Sofa direkt zurück zu seinem letzten Nightwish-Live-Erlebnis (wer noch nicht in diesen Genuss kam: wird aber höchste Zeit jetzt!). Schon während Troy Donockley allein die Melodie von ‘Swanheart’ als Intro zum Besten gibt, entsteht Gänsehaut am ganzen Körper.

Die restlichen Band-Mitglieder betreten die Bühne, und ein wilder Ritt durch die Diskografie beginnt. DECADES: LIVE IN BUENOS AIRES liefert einen Umriss des bisherigen Schaffens von Tuomas Holopainen und seinen Kollegen und schließt somit das 2018 erschienene DECADES-Album samt umfassender Tournee ab. Doch zurück zum Geschehen: In der argentinischen Hauptstadt gibt das Publikum alles und bringt das Estadio Malvinas zum Beben! Ständiges Mitsingen, Jubeln und laute Sprechchöre lassen zwischendurch gar Fußballstadionatmosphäre entstehen. Der Einsatz von Instrumenten ist hier fast ergänzender Luxus, so laut schmettern die Fans scheinbar alle Melodien in Richtung Band.

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Sängerin Floor Jansen vereint wie gewohnt jede Nightwish-Ära zu einem wundervollen Ganzen; egal, ob ‘10th Man Down’, ‘Elvenpath’ oder ‘Amaranth’ – die talentierte Niederländerin macht jede Nummer durch zwar kleine, aber markante Abwandlungen zu ihrer eigenen. Sogar an ‘The Carpenter’ haben sich Nightwish in dieser Formation gewagt. Das große Finale in Form von ‘Ghost Love Score’ – in Fan-Kreisen auch ‘Ghost Love Floor’ genannt – ist schon lange Floors absolute Glanzleistung und an Schönheit kaum zu überbieten. Ein Bonus wie Backstage-Material oder Interviews wäre nett gewesen, jedoch kein Muss. Die Live-Darbietung der Band macht diese kleinen Mängel im Handumdrehen wett.

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