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Orange Goblin A Eulogy For The Damned

Stoner Rock, Candlelight/Soulfood 10 Songs / 49:29 Min. / 24.02.2012

5.0/ 7
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Foto: Candlelight/Soulfood

Bei den britischen Stoner-Kings hat sich offensichtlich eine Menge getan. Neben dem Labelwechsel zu Candlelight fällt der druckvollere, klarer definierte Sound von A EULOGY FOR THE DAMNED auf, dessen Essenz mit „Weniger Stoner, mehr Rock!“ zusammengefasst werden kann. Dem Weg des Vorgängers HEALING THROUGH FIRE (2007) folgend, entziehen sich Orange Goblin der Gefahr, im eigenen Riff-Nebel zu verschmoren.

Vielmehr geht das Quartett einen gewaltigen Schritt nach vorn und lässt seine Songs sowohl von der obligatorischen Black Sabbath-Wurzel als auch vom Destillat aus Motörhead und Monster Magnet kosten. Als Beispiel seien ‘Save Me From Myself’, dessen Hauptriff mit schwerer Southern-Kante um den ‘Space Lord’ tänzelt, und der  fiese Faustschwinger ‘The Filthy & The Few’ erwähnt.

Die Gitarren sägen, der Bass schiebt, die Drums peitschen mit dem Charme einer Stadionschlägerei, zudem passt das Artwork perfekt. Somit schießt A EULOGY FOR THE DAMNED als „Beide-Mittelfinger-in-der-Luft-Album des Monats“ über die Ziellinie, und Orange Goblin können sich sicher sein, mit ihrem siebenten Streich alles richtig gemacht zu haben. Zudem setzen die Briten ihren kalifornischen Brüdern im Geiste, den Saviours, einen zähnefletschenden DEATH’S PROCESSION-Rivalen entgegen.

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