Toggle menu

Metal Hammer

Search

Powerwolf Preachers Of The Night

Power Metal, Napalm/Universal 11 Songs / VÖ: 19.07.2013

6.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

>>> Erlebt Powerwolf live bei den METAL HAMMER AWARDS 2013!

„Werte Gemeinde! Wir sind heute zusammengekommen, um ein wenig Spaß zu haben…“ – Diese Ansage, die jeder Powerwolf-Jünger von den intensiven Liveshows der saarländischen Heavy Metal-Prediger kennt, könnte gut und gerne auch deren neues Opus PREACHERS OF THE NIGHT eröffnen. Denn das, was der Wolf auf seinem fünften Album (innerhalb von nur neun Jahren) fabriziert hat, kann sich mehr als hören lassen:

Das Dreiergespann ‘Amen & Attack’, ‘Secrets Of The Sacristy’ und ‘Coleus Sanctus’ versetzt den Hörer gleich zu Beginn in überschäumende Euphorie. Das getragene, deutsch-lateinische ‘Kreuzfeuer’ bringt Abwechslung, Erhabenheit sowie einen interessanten Groove ins Spiel, und mit dem unfassbaren Über-Hit ‘Nochnoi Dozor’ haben sich die Wölfe schlichtweg selbst übertroffen. Überhaupt: Diese Geschwindigkeit! Welch unbändige Härte! Diese verdammten Ohrwürmer… All das steht dem quirligen Quintett aus dem Westen bestens zu Gesicht und ermöglicht dem Rudel das scheinbar Unmögliche – nämlich eine Weiterentwicklung um neue Facetten, ohne die eigene Nische zu verlassen.

Auch thematisch wagen sich Powerwolf nicht allzu weit aus ihrem bekannten Revier heraus, sondern vertrauen weiterhin auf die wirkungsvolle und durchschlagende Mischung aus Heavy Metal, dem Geifern nach frischem Blut und historischen Geschichten im Schnittpunkt von Religion und Ketzerei. Auch hinsichtlich Artwork und Promobildern wurde sorgfältig in diese Richtung gearbeitet und das Image von Powerwolf weiter gestärkt.

Ganz ehrlich: Wer eine so gute, verlässliche und ureigene Schublade besetzt, muss sich nicht vorwerfen lassen, in dieser zu verharren. Zumal sich das neue Material gerade bei der Live-Darbietung in einer der berühmt-berüchtigten heiligen Messen nicht nur aufgrund seiner ungezügelten  Geschwindigkeit als äußerst wirkungsvoll herausstellen wird. Sollte Leitwolf Attila Dorn dann wieder mit der altbekannten Frage „Hattet ihr Spaß?“ aufwarten, steht die Antwort ganz gewiss jetzt schon fest.

Rund 100 aktuelle Reviews könnt ihr in unserer August-Ausgabe.
Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 08/13“ und eurer Adresse an einzelheft@metal-hammer.de schicken.
Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Stone Sour :: HYDROGRAD

Powerwolf :: The Metal Mass Live

Long Distance Calling :: Trips


ÄHNLICHE ARTIKEL

Das Album des Monats 02/20: Rage WINGS OF RAGE

Rage sind mit WINGS OF RAGE Soundcheck-Sieger und konnten Bonded, God Dethroned und Annihilator auf die Plätze verweisen.

Das Album des Monats 01/20: King COLDEST OF COLD

King sind mit COLDEST OF COLD Soundcheck-Sieger und konnten Apocalyptica und Revel In Flesh auf die Plätze verweisen.

Das Album des Monats 12/19: Avatarium THE FIRE I LONG FOR

Avatarium sind mit THE FIRE I LONG FOR Soundcheck-Sieger und konnten Lindemann und Blind Guardian auf die Plätze verweisen.

teilen
twittern
mailen
teilen
„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Weiterlesen
Zur Startseite