Kritik zu Queensrÿche Condition Hüman

Queensrÿche Condition Hüman

Progressive Metal, Century Media/Universal (12 Songs / VÖ: 2.10.)

5/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Queensrÿche konnten mit der Verpflichtung von Frontmann Todd La Torre und ihrer Rückbesinnung auf alte Tugenden einen Überraschungserfolg landen. QUEENSRŸCHE (2013) erreichte in Deutschland die höchste Chart-Notierung seit Q2K und damit 1999. Es gibt also wenig Gründe für das US-amerikanische Quintett, seine Herangehensweise sowie das neu gewonnene Selbstvertrauen in Frage zu stellen.

CONDITION HÜMAN setzt folgerichtig genau da an, wo das letzte Album aufhörte und stellt metallisch rockende Kompositionen in den Mittelpunkt, wie man sie bei dieser Band Ende der Achtziger zu hören bekommen hat. Queensrÿche treffen wieder genau den richtigen Mix aus innovativen Song-Strukturen, aber dennoch flüssigen Abfolgen, Melodieverliebtheit und metallischer Rasanz. Dass La Torre wie ein Tate-Klon klingt und singt – geschenkt. Bei Alice In Chains funktioniert diese Zeitreise mit neuer Besetzung schließlich auch bestens. Einziger kleiner Minuspunkt im Vergleich zum Vorgänger: CONDITION HÜMAN besitzt nicht diese Anzahl von Ohrwürmern, die QUEENSRŸCHE in diverse Jahresbestenlisten hievte.

Aber es bleibt dabei: Wer mit diesem Band-Namen einen bestimmten Sound in Verbindung bringt, kommt auch an der zweiten Veröffentlichung dieser neu aufgestellten Formation nicht vorbei.


ÄHNLICHE KRITIKEN

WarioWare: Get It Together! (Nintendo Switch)

Wario ist zurück - und hat mit ‘WarioWare: Get It Together!’ eine ganze Wagenladung an neuen, witzigen Mikrospielen im Gepäck.

Gelly Break Deluxe (Nintendo Switch, PlayStation, Xbox, PC)

NEO: The World Ends With You (PlayStation 4, Nintendo Switch)

Fast eineinhalb Jahrzehnte nach ‘The World Ends With You’ folgt nun die lang erwartete Fortsetzung. Diese spinnt allerdings ihre ganz...


ÄHNLICHE ARTIKEL

FEAR OF THE DARK: Track By Track des Iron Maiden-Meisterwerks

Am 11. Mai 2022 wird das einflussreiche Iron Maiden-Album FEAR OF THE DARK 30 Jahre alt. Wir ehren es mit einem Track By Track-Review.

Saitenhieb: Zwangsmaßnahmen

Sind eure Empfehlungen wirklich zu empfehlen? METAL HAMMER-Autor Thomas Sonder bluten die Ohren in der abgestandenen Hoffnung der Dauerschleife.

Iron Maiden: SENJUTSU Reviews

Lest hier vier Rezensionen aus der METAL HAMMER-Redaktion über das neue Iron Maiden-Album SENJUTSU. Es gibt Lob, aber auch Tadel.

teilen
twittern
mailen
teilen
FEAR OF THE DARK: Track By Track des Iron Maiden-Meisterwerks

FEAR OF THE DARK (11.05.1992) ist ein bemerkenswertes Album in der an Meilensteinen nicht armen Diskografie von IRON MAIDEN. Auf der einen Seite produziert es einen der stimmgewaltigsten Metal-Klassiker aller Zeiten. Auf der anderen Seite wird es bereits zur Zeit seiner Veröffentlichung kontrovers diskutiert und läutet als negativen Höhepunkt den überraschenden Abschied von Sänger Bruce Dickinson ein. ‘Be Quick Or Be Dead’ Für Iron Maiden-Verhältnisse ein fast schon überfall­artiger Einstieg. Nicht nur, was Riffs und Rhythmen betrifft, sondern auch bezüglich des hohen Schreis von Bruce Dickinson. ‘Be Quick Or Be Dead’ besitzt einen vergleichsweise rüden und ruppigen Stil. Thematisch setzt…
Weiterlesen
Zur Startseite