Toggle menu

Metal Hammer

Search

Revocation EXISTENCE IS FUTILE Review

teilen
mailen
teilen
von

Vorne ein „R“ an den Band-Namen, schon spricht man nicht mehr über Schweden, sondern über Boston in den USA. Hier wird nicht nur klassischer Hardcore fabriziert, sondern ab sofort auch Thrash Metal der Marke „Hart, aber herzlich“.

Die Band vermengt auf beeindruckende Weise unterschiedliche Stilmittel: Brutale Härte, die manchmal gar an selige Demolition Hammer-Zeiten erinnert oder dank akzentuierter Blasts an Death Metal-Intensität heranreicht, schrullige Räudigkeit seliger Ruhrpott-Thrasher und technische Kabinettstückchen der Marke Nevermore. Dazu mischt das Trio (!) dann Bay Area-Riffs und teilweise gar an funkige Fusion-Freaks erinnernde, ausufernde Soli. Die Vocals kommen ziemlich aggro, beim Titel-Song auch noch böse, wenn nicht gar dämonisch gedoppelt.

Scheuklappen sind hier also völlig unangebracht, Revocation schaffen es, sich ihre eigene Nische im momentanen Thrash-Hoch zu basteln, was gerade in Anbetracht eines Debüts und der Konstellation als Trio beachtlich ist. Der Sound kommt klasse und drückt ordentlich, jetzt müssen die Jungs nur noch ein bisschen an stärkeren Hooklines und Riffs für die Ewigkeit basteln. Cooler Einstand – Kutten raus und Fäuste in die Luft!

Thomas Strater

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Januar-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Trouble LIVE IN LOS ANGELES Review

Gloomy Grim UNDER THE SPELL OF THE UNLIGHT Review

Keep Of Kalessin KOLOSSUS Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Boston-Sänger Tommy DeCarlo lebt nicht mehr

Boston-Frontmann Tommy DeCarlo hat das Zeitliche gesegnet. Bei dem Musiker wurden letzten Herbst Tumore im Kopf und in der Lunge gefunden.

Ozzy: Back To The Beginning wird wohl regelmäßiges Festival

Das würde Ozzy Osbourne bestimmt freuen: "Back To The Beginning" scheint als wiederkehrendes Festival zurückzukommen.

Phil Campbell: Ich bin kein Heavy Metal-Gitarrist

Phil Campbell räumt mit zwei Fehlannahmen über ihn im Motörhead-Universum auf — es geht um Heavy Metal und das Songwriting.

teilen
mailen
teilen
Megadeth: James LoMenzo vermisst Ellefson bei finalen Shows

Megadeth haben im Januar mit ihren Band-betitelten Werk (hier Review lesen) ihr letztes Studioalbum veröffentlicht. In den nächsten Jahren werden Dave Mustaine und Co. die Abschiedsplatte fleißig betouren. Doch der Bandchef hat bereits im Vorfeld angekündigt, dass im Rahmen der letzten Auftritte nicht mit Gastbeiträgen ehemaliger Musiker zu rechnen ist. Megadeth-Bassist James LoMenzo bedauert diese Entscheidung, wie er nun in einem Interview mit ‘Stairway To Rock’ erklärte. Vor allem einen früheren Weggefährten würde er gerne auf der Bühne sehen. Abschied wider Willen „Es tut mir leid, dass Ellefson (Dave Ellefson, langjähriger Bassist – Anm.d.A.) im Moment nicht dabei ist. Aber…
Weiterlesen
Zur Startseite