Kritik zu Rival Sons Great Western Valkyrie

Rival Sons Great Western Valkyrie

Blues Rock, Earache/Soulfood 10 Songs / VÖ: 06.06.2014

6.0/ 7
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Langsam wird es Zeit, loszulassen: Unsere alten Helden werden nicht ewig weilen. Und wenn die Eminenzen des Rock abtreten, brauchen wir Bands, die ihre Plätze einnehmen. Heißester Anwärter für den Blues Rock-Thron: Rival Sons.

GREAT WESTERN VALKYRIE, ihr viertes Album, macht das erneut mit Vehemenz deutlich. Es ist das dritte Meisterwerk in Folge. Die Gitarren sind fuzzy, die Songs haben Soul, Jay Buchanan singt wie ein Gott. Rival Sons schaffen wie schon auf den Vorgängern einen tollen Spagat zwischen psychedelischem Garagen-Sound und Fünfziger-Rock’n’Roll. Mal sehr direkt nach vorne, mal schwermütig und balladesk, aber immer geprägt von aufrichtiger Leidenschaft für das Unperfekte.

Erneut wurden die Songs teils erst im Studio geschrieben und gleich live eingespielt. Die Overdubs sind auf ein Minimum reduziert, dieses Album darf atmen. Es hält das Erbe der Vorväter in Ehren, ohne dabei das eigene Gesicht zu verlieren. Und wenn das nicht nach würdigem Thronfolger klingt – was denn sonst?

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