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Schandmaul Unendlich

Folk Rock, Vertigo/Universal 13 Songs

5/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Kinder machen glücklich – erst recht, wenn der Storch innerhalb kürzester Zeit gleich mehrmals zuschlägt. Dass die Münchener auf UNENDLICH tendenziell fröhlicher als auf ihren letzten Werken klingen, liegt allerdings nicht nur an der erfolgreichen Babypause, sondern auch an einer kleinen Reise in die eigene Vergangenheit. Ähnlich wie im band-internen Mittelalter mutieren die Szeneveteranen hier erneut zu Barden, die mit folkloristischen Instrumenten bunte Geschichten näherbringen, während elektrische Gitarren (eher im Hintergrund) für den guten Ton sorgen.

So schließt ‘Trafalgar’ die Lücke zwischen ‘Vor der Schlacht’ und ‘Geisterschiff’, bevor die Begräbnisrede ‘Euch zum Geleit’ für Gänsehaut der ‘Kalte Spuren’-Güteklasse sorgt und mit ‘Der Teufel…’ sogar ein ‘Trinklied’-Nachfolger vom Stapel gelassen wird. Weitere Sahnestücke: Die Toleranzhymne ‘Bunt und nicht braun’, der flotte Mittelalter-Rocker ‘Mittsommer’ und die fast schon progressive Hohlbein-Hommage ‘Märchenmond’, bei der die Saiten auch wieder einmal richtig krachen dürfen.

Fazit: Bis auf die durchschnittlichen Instrumentalstücke und das etwas seichte ‘Saphira’ ein Schandmaul-Comeback, das sämtliche Narrenkönige restlos glücklich machen dürfte.

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Slayer: Zehn Momente, in denen der Band alles egal war

Kündigt eine Band ihren Abschied an, schaut man gerne auf ihre Karriere zurück. So auch bei Slayer, obwohl Tom Araya im Titel-Track des letzten Albums REPENTLESS singt: "Kein Zurückblicken, kein Bereuen, keine Entschuldigungen." Revolver Mag sammelte zehn Momente, in denen Slayer einfach Slayer waren: 1. Die erste US-Tournee Obwohl Slayer bereits viele Konzerte als der US-Westküste mit ihrem 1983er-Debüt SHOW NO MERCY gespielt hatten, ließ sich die Band bis Herbst 1984 Zeit, um den Rest von Nordamerika zu bereisen. Allerdings hatten sie weder Geld, noch einen Manager, und als "Tour-Bus" diente Tom Arayas Chevy Camaro. "Wir schliefen in Kellern und…
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