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Sepultura The Mediator Between Head And Hands Must Be The Heart

Thrash Metal, Nuclear Blast/Warner 10 Songs

3.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Während die brasilianischen Fußballer rechtzeitig zur bevorstehenden Weltmeisterschaft im eigenen Land auf einem guten Weg zu sein scheinen, an glorreiche alte Zeiten anzuknüpfen, darf die Hoffnung bei Brasiliens größter Metal-Band getrost begraben werden.

Die Combo, die mit Alben wie BENEATH THE REMAINS, ARISE oder CHAOS A.D. Heerscharen von jungen Thrash-Gruppen beeinflusste und sich einst auf dem Weg zum Genre-Thron befand, stürzte nach dem Ausstieg von Sänger Max Cavalera im freien Fall ab, weil das kreative Potenzial offensichtlich erschöpft war. Seit 15 Jahren dümpeln Sepultura nun mehr schlecht als recht vor sich hin. Beim Vorgänger KAIROS flackerte zeitweise alte Klasse auf, aber mit dem aktuellen Silberling lassen die Südamerikaner wieder einiges einstürzen.

Überwiegend stumpfes Geprügel und völlig uncharismatisches, mit Effekten verunstaltetes Gebrülle nerven. Einige heftige Grooves, interessante Gitarren-Passagen, ausgefeilte Percussion-Einsprengsel und gelungene Songs wie ‘Manipulation Of Tragedy’ oder das schwerfällige ‘The Age Of The Atheist’ reichen eben nicht aus, um verlorenen Boden wiedergutzumachen. Vor allem nicht für eine Truppe mit solch einer Vergangenheit.


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