Toggle menu

Metal Hammer

Search
Spezial-Abo

Shining 8 1/2 – Feberdrömmar I Vaket Tillstånd

Black Metal, Dark Essence/NMD 6 Songs

6.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Man nehme die Rohversionen von Songs zweier früherer Alben (II – LIVETS ÄNDHÅLLPLATS und III – ANGST – SJÄLVDESTRUKTIVITETENS EMISSARIE), spiele dazu Bass und Gitarre neu ein und erlaube befreundeten Sängern (Famine (Peste Noire), Attila Csihar (Mayhem), Pehr Larsson (Alfahanne), Gaahl (God Seed, Wardruna, Ex-Gorgoroth), Maniac (Skitliv, Ex-Mayhem)), diese in ihrer eigenen Sprache und freier Interpretationswahl neu aufzunehmen. Heraus kommt ein derbe ursprüngliches, nicht nur für Shining-Fans höchst interessantes Werk. Denn speziell Famines extrem kranke ‘Terres Des Anonymes’-Fassung von ‘Fields Of Faceless’ geht gleich richtig an die Nieren.

Aber auch Krächz- und Fauch-Kaiser Attila verwandelt mit ‘Szabadulj Meg Önmagadtól’ (‘Mörda Dig Själv…’) und unfassbar finsterem Gesang einen ohnehin schon guten Song zu einem herausragenden Suizid-Event. ‘Ett Liv Utan Mening’ (Larsson) fällt im Gesamtbild etwas ab, ist ein aber dennoch überdurchschnittlich wertiger Beitrag, den 90 Prozent der weltweit existenten Black Metal-Horden noch nicht einmal halb so gut zu komponieren oder umzusetzen in der Lage wären.

Was Gaahl mit ‘Selvdestruktivitetens Emissarie’ veranstaltet, ist schier unglaublich. Absolut fertiger Gesang, hauchzarte chorale Additiva und Piano- sowie Cembalo-Begleitung erheben diesen Song zu einem Meisterstück. ‘Svart Industriell Olycka’ wird von Maniac psychopathisch in ‘Black Industrial Misery’ übertragen, und man wünscht sich sehnlichst neue Musik von Skitliv. Den Abschluss setzt Niklas Kvarforth selbst mit dem ruhigen ‘Through Corridors Of Oppression’ von der gleichnamigen EP (2004).


ÄHNLICHE KRITIKEN

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...

Control (PS4, Xbox One, PC)

Das neueste Spiel von Remedy Entertainment überzeugt mit einem ausgefallenen Design und einer packenden Story, zeigt aber auch Gameplay-Schwächen, die...


ÄHNLICHE ARTIKEL

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator: Resistance“ ist da leider keine Ausnahme.

„Control“ von Remedy im Test: Der totale Kontrollverlust

„Control“ macht jede Menge Spaß, leistet sich aber auch Gameplay-Schwächen. Trotzdem können wir es empfehlen. Lest hier unseren Test.

teilen
twittern
mailen
teilen
„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Weiterlesen
Zur Startseite