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Skálmöld Med Vaettum

Folk Metal, Napalm/Universal 8 Songs / VÖ: 14.11.

5/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Islands Wikinger Skálmöld sind mit ihrem dritten Album am Start und lassen ordentlich den Hammer kreisen. Wo BÖRN LOKA und vor allem BALDUR noch mit ansatzweise lieblichen Zwischenspielchen aufwarteten, gibt es auf dem aktuellen Werk keine Gnade. Zwar drosselt das Sextett, wie beim grandiosen ‘Med drekum’ oder dem epischen, fast zehnminütigen ‘Med jötnum’, hier und da auch mal das Tempo, aber: Statt folkiger Verträumtheit gibt es doomige Wut zu hören.

So kompromisslos klangen die Nordmänner noch nie, was dem Album aber merklich guttut. Denn die Songs entwickeln einen unwiderstehlichen Sog, der einen sofort mit aufs Drachenboot zieht und gegen Eindringlinge kämpfen lässt. Der Sound tönt klar und brutal aus den Boxen – eine Tatsache, an der sich manch andere Wikinger-Band ein Beispiel nehmen könnte.

Und nicht zuletzt diese Mixtur macht aus Songs wie ‘Med fuglum’, ‘Ad vetri’ (toller mehrstimmiger Gesang) oder dem nur am Ende etwas ruhigeren Rausschmeißer ‘Med gridungum’ Pflichtstoff für alle Fans der sieben Weltmeere.

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Skálmöld: Exklusiver Album-Stream von SORGIR

Das treibende 'Ljosid' eröffnet den Reigen, und sofort stellt sich mit epischen Chören, den rauen Vocals von Björgvin Sigurðsson und hartem Riffing der richtige Viking Metal-Spirit ein: Skálmöld sind wieder da! SORGIR (Review siehe hier), das sechste Album der Isländer, zeugt von der Reife einer Band, der mühelos der Spagat zwischen Respekt vor den Traditionen des Viking Metal und einer ganz eigenen Klangfarbe gelingt. Epische Melodien, folkloristische Elemente und schroffe Passagen ­gemahnen an die spröde Schönheit der isländischen Heimat von Skálmöld, denen hier mit Stampfern wie 'Gangari' oder dem fesselnden Epos 'Mara' der ganz große Wurf gelungen ist! Hört SORGIR…
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