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Skeletal Remains Condemned To Misery

Death Metal, FDA Rekotz/Soulfood (8 SOngs / VÖ: 7.8.)

4/ 7
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ans von richtig rumpeligem Old School-Death Metal dürften bereits auf das Debüt der US-amerikanischen Gruppe ­keletal Remains aus dem Jahr 2012 aufmerksam geworden sein. Mit CONDEMNED TO MISERY legen die Herren um den Fueled By Fire-Thrasher Chris Monroy nach – und scheinen in Sachen Sound nichts dazugelernt zu haben, sich nicht um Nebensächlichkeiten dieser Art zu kümmern, oder doch den alten Geist bewahren zu wollen.

Und tatsächlich passt der dumpfe Klang zur Machart des neuen Werks: Skeletal Remains warten in einigen Stücken mit packendem Death-Groove, mächtigem Stampfen und gekonnt ausgespieltem Headbang-Potenzial (‘Euphoric Bloodfeast’, ‘Atrocious Calamity’) sowie atmosphärischen Spielchen wie Spuk- und Folterklängen (‘Obscured Velitation’) auf. Dabei können sie stets auf das an Martin Van Drunens ausgemergelt-röhrende Art erinnernde Organ ihres Sängers vertrauen. Die Riff-Fraktion bemüht sich hörbar um Tempowechsel (‘Viral Hemorrhagic Pyrexia’) und Abwechslungsreichtum, erreicht jedoch durchgehend nicht die Klasse schwedischer Todeskonkurrenz wie beispielsweise Entrails. Denn im Vergleich dazu kann CONDEMNED TO MISERY besonders hinsichtlich rein instrumentaler Passagen in langsameren Songs nicht bestehen.

Durchschlagender klingen Riff-Attacken der Marke ‘Ethereal Erosion’, ‘… Still Suffering’ oder ‘Sleepless Cadavers’. Ebendieser Schlussdreier gehört zu den stärksten Stellen des Albums – davon abgesehen sollten Skeletal Remains ihre sowieso knapp bemessene Spielzeit von unter 40 Minuten mit etwas dichterem Inhalt füllen und Monroys Stimme mehr Platz einräumen.


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