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The Oath The Oath

Stoner Rock, Rise Above/Soulfood 9 Songs / VÖ: erschienen

5.0/ 7
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Im Vorprogramm von Ghost gaben The Oath Ende des vergangenen Jahres eine erste Kostprobe ihres Stoner Doom-Ge­bräus. Und diese mundete nicht jedem – holprige Gitarren und eine lahme Gesangs-Performance waren Schuld.

Nähert man sich dem Debüt der Berliner mit entsprechender Skepsis, ist die Überraschung positiv. Vor allem in Sachen Gitarrenarbeit hat das weibliche Duo eine Schippe draufgepackt. Schon der Opener startet kantig und in Sabbath-Manier. Im Lauf des Albums wagen sich The Oath in schwermütige Gefilde, kehren ihren knackigen Rock-Riffs aber nie den Rücken und schaffen eine Symbiose aus erfrischender Bierdusche und apathischer Drogenlethargie.

Auch stimmlich ist der Auftritt auf Platte definitiv besser als live, kann es aber dennoch nicht mit anderen Senkrechtstartern der Retroschiene aufnehmen. Vom gleichermaßen stolzen wie verletzlichen Charakter einer Jess (von Jess And The Ancient Ones) ist Johanna Sadonis noch ein Stück weit entfernt. Aber vielleicht schwingt diesbezüglich auch immer noch ein Hauch Skepsis mit. Kommende Konzerte werden zeigen, inwieweit diese gerechtfertigt ist.

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