Toggle menu

Metal Hammer

Search
Exklusives Metallica-Album nur in METAL HAMMER 08/2021

Ultra Vomit OBJECTIF THUNES Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

Schon mal gehört, wie Franzosen nach Herzenslust Motörhead verarschen? Oder aber Immortal und andere Knüppelkommandos lang und schmutzig durch den Kakao ziehen? Kaum ein Genre, das bei Ultra Vomit nicht sein Fett abbekommt – egal, ob Thrash, Death, Hardcore, sogar Rock’n’Roll und Country.

Zwischendurch grunzt Frontmann Fetus süffisant ins Mikro, wiehert mit seinen zwei Band-Kollegen in bester Pferdemanier und freut sich diebisch über seine aktualisierte Fassung von ‘Barbara Ann’ (hier heißt die wüste Nummer ‘Jack Chirac’), um gleich anschließend wieder in die Tiefen teuflischer Mosh-Rhythmen abzusteigen. Wer hier alles bluten muss, kann man am besten an den Song-Titeln erkennen: ‘Canidal Corpse’, ‘Welcome To The Jingle’, ‘Morbid Cocker’ oder ‘W.A. Mozart 25th Symphony Allegro In C Minor K. 183’.

Alles klar? Dieses infantile Stil-Geschredder wird deshalb so richtig skurril, weil die dreiköpfige Truppe ausschließlich in französischer Sprache singt. Natürlich ist OBJECTIF: THUNES eine reinrassige Verarsche und sollte deshalb nicht übermäßig ernst genommen werden. Aber Spaß macht’s doch, dieses geradezu anarchistische Gekloppe.

Matthias Mineur

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Januar-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Steve’n’Seagulls :: Farm Machine

Death :: Vivus!

Illdisposed :: There Is Light (But It's Not For Me)


ÄHNLICHE ARTIKEL

Das Metal-Jahr 1991: Mehr als nur schwarz

In der Rückschau auf 1991 lässt sich feststellen, dass damals noch viel mehr guter Hard Rock und Metal erschienen ist als „nur“ Metallicas schwarzes Album.

Alexi Laiho: Alte Songs aufgetaucht

Ein finnischer Journalist und Autor hat in seinem Tresor gewühlt und zwei bis dato unveröffentlichte Songs mit Alexi Laiho am Mikro veröffentlicht.

Max Cavalera: Chuck Schuldiner gebühre mehr Anerkennung

Für Soulfly-Frontmann Max Cavalera war der Death-Musiker Chuck Schuldiner ein echter Pionier und als solcher habe er mehr Anerkennung verdient.

teilen
twittern
mailen
teilen
Diablo Immortal: Blizzard verschiebt das mobile Hack and Slay

Während der Alpha-Version von ‘Diablo Immortal’ konnte Entwickler Blizzard Entertainment bereits einiges Feedback der noch kleinen und für die Testphase beschränkten Spielergemeinschaft sammeln. Offenbar genug, um eine Veröffentlichung des mobilen Ablegers der beliebten Dämonenjäger-Reihe nun mit Sicherheit nicht mehr zum ursprünglich angedacht Zeitpunkt stemmen zu können. Das gab Blizzard über die hauseigene Homepage bekannt. Zuvor war ein Release des Spiels noch in diesem Jahr angestrebt. Die mobile Dämonenjagd kommt später Wie der Begründung von Blizzard zu entnehmen ist, arbeitet das Unternehmen bereits mit Hochdruck an konkreten Verbesserungen des Gameplays. So soll es beispielsweise neue PvE-Inhalte (Player vs. Environment) im Endgame…
Weiterlesen
Zur Startseite

3 Monate METAL HAMMER nach Hause

Grafik Abo 3 Ausgaben für 9,95 €