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Van Canto Dawn Of The Brave

A-cappella-Metal, Napalm/Universal 13 Songs

4.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Wenn man das Konzept dieser Scheibe anzweifelt, müsste man im Grunde genommen Van Canto als solche zur Disposition stellen. Denn die sechsköpfige Band unterwirft sich nun einmal nicht gängigen Rock- und Metal-Formaten, sondern imitiert das ansonsten elektrifizierte Instrumentarium (mit Ausnahme des Schlagzeugs) via A-Cappella-Gesang. Das mag nicht jedem gefallen – soll (oder, besser gesagt: muss) es aber auch gar nicht.

Die Frage bei Van Canto lautet generell natürlich, ob dies nun Metal oder kein Metal ist. Ich würde sagen: kein Metal! Aber eine solche Einschätzung führt deshalb nicht zwangsläufig zur Abwertung. Explizit auf DAWN OF THE BRAVE und Kollege Weckmanns Beurteilung umgewandelt, bedeutet das: ‘The Final Countdown’ ist drollig, ja, zugegeben, aber irgendwie auch cool gemacht.

Und bei ‘Paranoid’ muss ich ihm komplett widersprechen – nein, hier winselt niemand, und das Original schon mal gar nicht, denn das wäre vermutlich begeistert, in welch überraschendem Umfeld dieser Rock-Klassiker funktioniert. Ansonsten noch einmal der Hinweis, dass nicht alles emotionslos ist, was den gängigen Metal-Standards gegenläufig zu sein scheint. Das erlebt man ja bisweilen sogar in Wacken.

Heiß oder Scheiß? DAWN OF THE BRAVE von Van Canto spaltet die METAL HAMMER-Redaktion und wird zum Streitfall unserer Februar-Ausgabe


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