Kritik zu Vomitory CARNAGE EUPHORIA Review

Vomitory CARNAGE EUPHORIA Review

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Das schwedische Prügelkommando feiert sein zwanzigjähriges Jubiläum. Wer hätte je gedacht, dass aus den absoluten Losern der 1993er-Entombed-Tour, die ihren Band-Namen wohl ein ums andere Mal zu wörtlich nahmen, eine Band werden würde, die mit jedem Jahr und jedem Album besser wird?

Heute zählen Vomitory völlig zu Recht zu den Großen der schwedischen Old School-Szene und belegen diesen Status eindrucksvoll mit CARNAGE EUPHORIA. Hier ist der Titel mal wieder Programm, denn die Schweden spielen sich in einen wahren Blutrausch.

Die gute alte Stockholm-Schule wird hier ganz übel bedient – wenngleich sich auch leichte Änderungen in den Sound von Vomitory geschlichen haben: So geht es nicht mehr nur im D-Zug-Tempo nach vorne, sondern hin und wieder werden Doublebass-geschwängerte Mid-Tempo-Parts eingeworfen, die der Band hervorragend zu Gesicht stehen, da somit Abwechslung und Dynamik in den eh schon saubrutalen Sound integriert werden.

Das hat nichts mit Auswimpen zu tun, sondern mit coolen Typen, die noch mehr Spaß an der akustischen Brechstange, dem tonalen Endzeitmassaker entwickelt haben. Das hier ist ganz harter Stoff. Auf die nächsten zwanzig Jahre!

Thomas Strater

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juni-Ausgabe des METAL HAMMER.


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