Toggle menu

Metal Hammer

Search

While Heaven Wept VAST OCEANS LACHRYMOSE Review

teilen
mailen
teilen
von

Bereits die Vorgänger SORROW OF THE ANGELS sowie OF EMPIRES FORLORN deuteten an, dass es sich bei While Heaven Wept um eine ganz besondere Band handelt. Ein Paukenschlag wie VAST OCEANS LACHRYMOSE war dann aber doch nicht zu erwarten.

Das Album startet mit dem grandiosen Viertelstünder ‘The Furthest Shore’, welcher mit mitreißenden Riffs beginnt, mit tollen Gesanglinien und Melodien begeistert und mit einem ausgedehnten, fast Soundtrack-artigen Instrumental-Teil endet. Eine Achterbahnfahrt voller Dramatik, Nervenkitzel und Spannung. Obwohl While Heaven Wept eine pure Metal-Band ist, schimmern offensichtliche Einflüsse von Pink Floyd und klassischer Musik durch. Und die Keyboards sind an Epik und Ausdruckskraft kaum zu überbieten – selten wurden die Tasten auf einem Metal-Album dermaßen effektiv und herzergreifend eingesetzt. Warlord lassen grüßen. ‘To Wander The Void’ lässt Erinnerungen an die magische Fates Warning-Phase mit John Arch aufkeimen und hätte sich auch blendend auf THE SPECTRE WITHIN oder AWAKEN THE GUARDIAN gemacht. ‘Vessel’ geht als Hit durch – eingängig, hart, wunderbare Melodien und super Refrain.

VAST OCEANS LACHRYMOSE ist vor allem kompositorisch ein kunstvolles Werk mit grazilem Anmut, erdrückender Dynamik, brachialer, differenzierter Produktion und gewinnt zusätzliche Klasse durch den faszinierenden, klaren und voluminösen Gesang des früheren Altura-Vokalakrobaten Rain Irving. Jeder, der sich als Metal-Fan bezeichnet, sollte diese Ausnahme-Truppe aus den USA unterstützen.

Detlef Dengler

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Dezember-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Junius THE MARTYRDOM OF A CATASTROPHIST Review

Bonfire THE RÄUBER Review

Slough Feg :: Ape Uprising!


ÄHNLICHE ARTIKEL

Kiss arbeiten an ALIVE!-Neuauflage zum 50. Jubiläum

Kiss veröffentlichen eine erweiterte Neuauflage des Live-Albums ALIVE! von 1975, wie der ehemalige Kiss-Produzent Eddie Kramer verrät.

Judas Priest: Don Airey hat Bass auf PAINKILLER gespielt

Der Bass auf dem Judas Priest-Klassiker PAINKILLER ist zu großen Teilen gar kein echter Bass, sondern das Keyboard von Don Airey.

Mister Misery: Exklusive Videopremiere von ‘Alive’

Die Newcomer-Band Mister Misery wird am 4. Oktober ihr Debütalbum UNALIVE veröffentlichen. Hier könnt ihr euch vorab den Song ‘Alive’ mit dazugehörigem Musikvideo zu Gemüte führen.

teilen
mailen
teilen
Plattenteller mit Philip Shouse

Das komplette Plattenteller-Interview mit Philip Shouse findet ihr in der METAL HAMMER-Märzausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! METAL HAMMER: Welches ist das neueste Album in deiner Sammlung? Philip Shouse: Eine Pressung von THE BEATLES auf weißem Vinyl aus dem Jahr 1978! MH: Welche Platte hat dein Leben verändert? PS: Da gab es wirklich viele. Ein für mich sehr wichtiges Album war das Debüt von Van Halen. ‘Eruption’ hat mein Leben verändert und mich ab dem ersten Hören auf einen neuen Kurs gebracht. Danach war ich ein…
Weiterlesen
Zur Startseite