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„Rock Fossils“-Ausstellung im Senckenberg Naturmuseum

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Dass ein Museum ganz und gar nicht öde und eintönig sein muss, beweist die Ausstellung „Rock Fossils – Das Museum rockt!“. Paläontolog*innen graben nicht nur im Staub, um nach uralten Überresten zu suchen. Hin und wieder benennen sie diese auch nach ihren Musiker-Idolen. Dieses Spektakel wird zum ersten Mal im Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt vom 9. April bis 4. September 2022 zu sehen sein.

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Fossilien-Benennung nach Deep Purple- und Meshuggah-Musiker
Wissenschaftlich und didaktisch aufbereitet, zeigt die Ausstellung realistische Modelle von Fossilien. Sie alle tragen Namen der größten Musiker-Ikonen: Kalloprion kilmisteri, ein fossiler Ringelwurm, erhielt beispielweise den Namen des britischen Musikers Lemmy Kilmister. Dagegen wurde ein fossiler Schlangenstern namens Brezinacantha Tolis nach Sakis und Themis Tolis, Gründungsmitglieder von Rotting Christ, benannt. Zudem werden Sid Vicious, Mick Jagger, King Diamond, Cannibal Corpse und viele andere Namen zu entdecken sein. Unter anderem wird es den Besuchern an Hörstationen möglich sein, den Sounds der Rock-Stars zu lauschen.

Die Reise der „Rock Fossils“

Von fein gearbeiteten, lebensechten Modellen bis hin zu einer überdimensionalen Zwei-Meter-Fossilien-Couch aus Leder präsentiert das dänische 10 TONS Studio alles. Da es sich hierbei um Modelle handelt, befindet sich keines der Exponate hinter Panzerglas. Dieses fesselnde Konzept wurde von einem musikbegeisterten Experten-Team aus Paläontologen*innen, Museumskuratoren*innen und Modellbauern*innen entwickelt.

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Drei neu entdeckte Fossilien nach Gojira benannt
Zum ersten Mal wurde die Ausstellung „Rock Fossils“ 2013 ins Leben gerufen. Damals war King Diamond im dänischen Geomuseum Faxe, um das nach ihm benannte Fossil zu enthüllen. Das Konzept zog sofort Aufmerksamkeit auf sich, wodurch eine Tour nicht lange auf sich warten ließ. Seitdem ziehen die Urgesteine durch europäische Museen und Musiklandschaften. Zuletzt waren die Fossilien 2020 im niederländischen Naturmuseum in Maastrich zu sehen. Nächstes Jahr werden sie zum zehnten Jubiläum nach Svendborg, Schweden reisen.

Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack auf die Sonderausstellung von „Rock Fossils“.

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Wer sich also diese Urgesteine nicht entgehen lassen möchte – auf nach Frankfurt. Weitere Informationen über die Ausstellung findet ihr hier.

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Disturbed: John Moyer ist seit einem Jahr nüchtern

Alkohol und Metal haben eine nicht immer gesunde Beziehung. Das musste Disturbed-Bassist John Moyer am eigenen Leib erfahren. Wie der Musiker erklärte, habe er seit seinen Teenagertagen regelmäßig  getrunken. Bis jetzt, denn laut eigener Aussage hat Moyer vor einem Jahr allen Rauschmitteln den Rücken gekehrt. Mit Erfolg. Der Entzug ist geglückt „Mir war gar nicht bewusst, wie sehr ich mich selbst zurückgehalten habe“, erklärte Moyer in einem Video in den Sozialen Medien. „Ich habe getrunken, um den Problemen zu entfliehen, die durch meinen Alkoholkonsum entstanden sind. Es ist ein seltsamer Teufelskreis. Und ich bin froh, dass ich ihn durchbrechen konnte.…
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